Neues Hochleistungsultraschallgerät und Pilotprojekt

Mit der Gefäßkonferenz und den einheitlichen Behandlungsleitlinien schaffen das Klinikum St. Marien und seine niedergelassenen Kooperationspartner weitere wichtige Voraussetzungen für die Etablierung eines entsprechenden Zentrums. Erste Schritte in diese Richtung gibt es laut Pressemitteilung bereits: So habe die Klinik für Gefäßmedizin und -chirurgie vor kurzem ein neues Hochleistungsultraschallgerät angeschafft, mit dessen Hilfe Verengungen der Gefäße noch präziser diagnostiziert werden könnten. Zusätzlich beteilige sich das Klinikum an einem Pilotprojekt von AOK Bayern und dem Ärztenetzwerk Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte, kurz UGOM. Konkret geht es hier laut Info um die Prävention von Bauchaorten-Aneurysmen. Die AOK habe mit regionaler Unterstützung ihres Amberger Direktors Wolfgang Händlmeyer ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt initiiert, um die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen im Sinne der Patientensicherheit hervorzuheben. Es gehe um krankhafte Erweiterungen der Bauchschlagader, die - zu spät erkannt - zu lebensbedrohlichen inneren Blutungen führen könnten. Betroffen seien Männer ab dem 65. Lebensjahr. Gerade Patienten mit solch schweren Erkrankungen profitierten von einem interdisziplinären Gefäßzentrum, heißt es vonseiten des Klinikums.
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