Nicht den Bach runtergehen
Angemerkt

Mit der Wasserrahmenrichtlinie haben sich 2000 alle EG-Staaten verpflichtet, die Qualität ihrer Gewässer zu optimieren. 15 Jahre nach Abschluss gibt es auch im naturverbundenen Bayern noch viele Verbesserungsmöglichkeiten. Der Ammerbach ist so ein Beispiel, das sogar länger als diese eineinhalb Jahrzehnte gebraucht hat, bis es angepackt wurde.

Aber wir wollen nicht meckern: Besser spät als nie. Und was jetzt kommt, ist ja auch mehr als eine kosmetische Maßnahme. Die umfassende Renaturierung lässt hoffen, dass sich seltene Fischarten wie der stachelige Stichling und die rot getupfte Bachforelle, ja sogar der Eisvogel, am Ufer wieder ansiedeln.

Außerdem hat sich Amberg in den vergangenen Jahren mit anderen Gewässern durchaus nass gemacht. Die Vils mit ihrer kompletten Renaturierung ab der Stadtbrille bis hinunter zur Drahthammer-Wiese schon vor 20 Jahren für die Landesgartenschau ist da nur ein Beispiel. Auch den Krumbach, den Brüllbach - inklusive Hochwasserschutz - und den Ammerbach mit seinem neuen Verlauf bei der JVA haben wir nicht den Bach hinuntergehen lassen. Das lobte gestern auch das Wasserwirtschaftsamt und meinte, dass Amberg deswegen die neue 75-Prozent-Förderung durchaus verdient. Schön zu hören. Dafür dürfen wir jetzt ruhig mal stolz eine Welle machen.



Polizeibericht Frau bekommt Faustschlag ab

Amberg. (san) Erst schlug er einer 27-Jährigen am Sonntagabend in der Fußgängerzone ins Gesicht, dann verschwand er in einem Lokal in der Georgenstraße - ausfindig gemacht werden konnte der rabiate Unbekannte trotzdem nicht. Die Frau wurde dabei leicht verletzt. Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife traf dort den Tatverdächtigen nicht mehr an. Der Täter ist etwa 50 Jahre alt, 1,80 Meter groß und hat kurze weiße Haare. Bekleidet war er mit einem weißem Hemd und blauer Jeans. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Diebe machen nur geringe Beute

Amberg. (san) Unbekannte haben sich zwischen Samstag, 18.30 Uhr, und Montag, 8 Uhr, bei einer Tankstelle in der Fuggerstraße an einem von drei Staubsaugerautomaten zu schaffen gemacht. Die Täter knackten laut Polizei das Vorhängeschloss und entleerten den Münzgeldbehälter. Ihr Pech: Darin befand sich lediglich ein geringer Geldbetrag. Hinweise auf die Täter liegen der Polizei nicht vor.
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