Nobel wohnen in Bergnähe

Mit einem Kostenaufwand von 3,9 Millionen Euro schließt die Stadtbau die Baulücke für ihr "Domizil AmBerg" zwischen der Jahnstraße 64 und der Pfistermeisterstraße 73. Am Montag war Spatenstich.

Auf dem Gelände der früheren Gärtnerei Graubmann enstehen zwölf Eigentumswohnungen des gehobenen Standards, die im fünften Bauabschnitt des Projekts realisiert werden. Nach Angaben von Stadtbau-Geschäftsführer Maximilian Hahn variiert die Wohnfläche zwischen rund 67 bis 148 Quadratmeter. Die Gesamtwohnfläche gab er mit zirka 1080 Quadratmeter an. Die Pläne für dieses Objekt moderner Architektur mit Panoramafenstern nach Südwesten und individuellen Grundrissen stammen von der "evh_architekten GmbH" (Christian Eberhardt, Stefan Vogel und Andreas Hirsch).

Galerie auf zwei Ebenen

Die Planer haben einige Verbesserungen gegenüber den ersten Bauabschnitten vorgesehen, so eine verbesserte Wärmedämmung. Im Dachgeschoss entstehen vier Galeriewohnungen auf zwei Ebenen. Zur gehobenen Ausstattung gehören individuelle, kontrollierte Wohnraumlüftung sowie bodengleiche Duschen. Das Haus erhält eine nahezu Kohlendioxid-neutrale Wärmeerzeugung durch Anschluss an das Fernwärmenetz eines Biomasse-Heizkraftwerks der Stadtwerke. Zwei Aufzüge sorgen für ein barrierefreies Wohnen. Zu den Erdgeschosswohnungen gehören Gartenanteile sowie Terrassen und Loggien. Die Fertigstellung ist laut Hahn für Mitte 2017 geplant.

Michael Cerny, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtbau, sprach von attraktivem Wohnen in diesem Bereich. Das Objekt sei in einer der besten Wohngegenden, die die Stadtbau anbieten könne. Cerny machte sich auch Gedanken über den Immobilienmarkt in zwei, drei Jahren. Es gebe derzeit keine Not, doch würden tendenziell Wohnungen für Familien gebraucht. Er sah dies auch in Hinblick auf den Zuzug von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Das Stadtoberhaupt sprach sich gegen eine zentrale Unterbringung dieser Menschen aus. Eine Unterbringung in der ganzen Stadt würde seiner Überzeugung nach die Integration erleichtern.

Weitere Fortschritte

Ausdrücklich würdige Cerny die Tatsache, dass man unter dem Gesichtspunkt der Ökologie weitere Fortschritte im Vergleich zu den Häusern der ersten vier Bauabschnitte erreichen werde.
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