Noch weit weg vom Ziel

Tore sind das Salz in der Suppe - wenn auch per Elfmeter wie hier. 267 Treffer zählt die Kreisklasse Süd bisher, das sind fast vier Tore pro Spiel in allen bisherigen 68 Begegnungen. Gute Unterhaltung für die Zuschauer ist garantiert. Am kommenden Wochenende steht Runde Nummer elf auf dem Spielplan, und rein theoretisch sind dann 28 Treffer mehr gefallen. Bild: Ziegler

Das ging daneben: Anstatt zum Tabellenführer DJK Ammerthal II aufzuschließen, hat der 1. FC Rieden mit der 2:3-Heimpleite im Nachholspiel am Freitag sich aus der Führungsgruppe der Kreisklasse Süd verabschiedet. Aber eine kleine Hoffnung besteht noch.

Die Vorrunde in der Fußball-Kreisklasse Süd neigt sich langsam ihrem Ende entgegen. Ein Top-Favorit auf den Aufstieg hat sich noch nicht herauskristallisiert - zu eng liegen die führenden Mannschaften zusammen. Denn der 1. FC Rieden hat trotz der Schlappe im Nachholspiel gegen Etzelwang theoretisch noch die Chance auf drei weitere Punkte: Im zweiten Nachholspiel bei den Sportfreunden Ursulapoppenricht.

An der Spitze hält sich weiterhin die DJK Ammerthal II, wenn auch nur mit einem hauchdünnen Vorsprung, der beim SV Hahnbach II nicht aufs Spiel gesetzt werden soll. Die Heimelf selbst hat eine ausgeglichene Bilanz und ist der ungekrönte Remiskönig der Liga. Vielleicht gibt es ja gegen den Tabellenführer den siebten Teilerfolg. Das würde besonders den SV Kauerhof freuen, der dann bei einem Sieg bei der SG DJK/FC III Amberg auf Platz eins klettern würde. Nach der Papierform sollte der Tabellenzweite diese Hürde schon meistern können, aber ein Selbstläufer ist diese Begegnung trotz der roten Laterne bei den Hausherren nicht.

In Lauerstellung ist auch der Aufsteiger ASV Haselmühl, der zwei Punkte hinter der Bayernliga-Reserve aus Ammerthal rangiert. Die Mannen von Trainer Olli Eckl haben eine heikle Aufgabe zu bewältigen, denn ihr Gastspiel führt sie auf den Rennweg in Schlicht. Dort ist man mit dem vorletzten Rang nicht zufrieden und will bessere sportliche Zeiten einläuten - vielleicht schon gegen den Liganeuling.

Nah dran an der Führungsetage ist auch noch der FC Rieden, der ja eine Nachholbegegnung im Rücken hat. Der Tabellenvierte fährt zum SV Illschwang/Schwend, der momentan bei drei Siegen, vier Remis und drei Niederlagen im "mittleren Mittelfeld" rangiert und damit ein wenig unter seinen Zielsetzungen liegt. "Von unserem Saisonziel bis maximal Rang fünf sind wir schon noch weit weg", gibt Spielertrainer Jens Hawa zu. "Eine gefestigte Mannschaft mit nur wenigen personellen Änderungen, gutes Spielermaterial und eine super mitziehende Truppe", die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Saison waren gesteckt. Aber der SV Illschwang/Schwend hatte viele Ausfälle zu beklagen. "Da waren zwei Wochen dabei, da fehlten uns sogar 15 Akteure", erinnert sich der Übungsleiter. Das Lazarett hat sich gelichtet, dennoch fehlen gegen den FC Rieden mit Florian Reiß, Maximilian Sehr, Mario Heldrich, Markus Baldauf und Bastian Engelhard wichtige Akteure. Dennoch erhofft sich Hawa, ein Verfechter des Kurzpassspiels, nach der Steigerung gegen Ammerthal II und in Haselmühl nun gegen eine weitere Spitzenmannschaft auch Punkte, "am besten einen Heimsieg". Auf Platz fünf hat sich die SpVgg Ebermannsdorf postiert - ein guter Start für einen Aufsteiger. Die Mannen von Jürgen Jäger erwarten den SV Raigering II, der auf dem Abstiegsrelegationsplatz verharrt. Nach der Papierform sollte sich eigentlich die Heimelf durchsetzen.

Einen Heimdreier trauen die Fans auch ihrem TSV Königstein gegen den Aufsteiger SF Ursulapoppenricht zu. Die Gäste sind gut gestartet, haben aber in den letzten Partien nicht mehr oft entscheidend zuschlagen können und sind dadurch in die unteren Regionen abgerutscht. Eine Begegnung auf Augenhöhe könnte das Spiel zwischen dem SV Etzelwang und dem SV Köfering werden.
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