Notärzte haben jetzt ein tragbares Ultraschallgerät
Hilfe für die Retter

Bei der Notfallversorgung kann sich das Rote Kreuz auf das Klinikum verlassen (von links): Marc Bigalke, Dr. Wolfgang Funk, Jens Schlör, Erwin Gräml, Björn Heinrich, Udo Kleefeldt und Dr. Harald Hollnberger. Bild: hfz
Oft entscheiden Minuten über Leben und Tod. Damit der Notarzt schnell und zuverlässig eine richtige Diagnose stellen kann, benötigt er neben Erfahrung die perfekte Ausrüstung. Besonders hilfreich sind laut einer Mitteilung aus dem Klinikum moderne Bildgebungsverfahren. Doch die standen bislang nur der Luftrettung im Hubschrauber Christoph 80 zur Verfügung. Das ändert sich: St. Marien schenkt dem Roten Kreuz ein tragbares Ultraschallgerät.

Ein extrem hochauflösendes Display und die ausgefeilte Software machen den Notärzten laut einer Presse-Info künftig auch komplexe Verletzungen gut sichtbar. "So gewinnen wir wertvolle Zeit, die lebensrettend sein kann", wird Dr. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor des Klinikums, in der Meldung zitiert. Mit Chefarzt Dr. Wolfgang Funk und dessen Kollegen aus der Fachklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin übergab er die neue Errungenschaft an Björn Heinrich, Kreisgeschäftsführer des BRK.

Der tragbare Ultraschall sei so klein und so handlich, "dass wir ihn auch schnell an schwer begehbare Stellen bringen und Unfallopfer ohne zeitliche Verzögerung untersuchen können", freute sich Wachleiter Udo Kleefeldt, in dessen Fahrzeug sich das neue Gerät nun befindet.
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