Nummer zwei die Eins

Schanzl-Vorsitzender Markus Wagner, Turniersieger Jeremy Jahn und Turnierdirektor Michael Horn (von links). Bild: hfz

Spiel, Satz und Sieg Jeremy Jahn: Der 25-Jährige vom Tennis-Bundesligisten Blau-Weiß Neuss gewinnt den Schanzl-Indoor-Cup. Im Finale ist sein Amberger Gegner chancenlos.

Der an Nummer zwei gesetzte Neusser schlug am Sonntag im Endspiel in der Halle des TC Amberg am Schanzl Alexander Motzgovoy klar mit 6:1 und 6:2 und bekam bei der Siegerehrung von Schanzl-Vorsitzendem Markus Wagner den Gewinnerscheck in Höhe von 800 Euro überreicht.

Auf dem Weg ins Finale setzte sich Jahn, der in der vergangenen Saison zur Bundesligamannschaft des TC Blau Weiss Neuss gehörte, im Viertelfinale gegen den Schanzl-Nachwuchsspieler Christopher Patzanovsky mit 6:2 und 6:1 durch. Im Halbfinale traf Jahn auf Stephan Hoiss vom MTTC Iphitos München (Nummer sechs der Setzliste). Dieses Spiel gewann Jahn mit 6:4 und 6:3.

Hoiss hatte sein Viertelfinale gegen Sebastian Wagner vom TC Schanzl mit 7:6 und 6:2 gewonnen. Wagner war in diesem Spiel vor allem im zweiten Satz durch eine Rückenverletzung gehandicapt und konnte somit nicht sein bestes Tennis zeigen. Der zweite Finalist, Alexander Motzgovoy, seit vergangenem Jahr für den TC Amberg am Schanzl - vorallem in der Bayernliga - im Einsatz, entschied das Viertelfinale gegen Maximilian Lang (TC BW Erlangen) mühelos mit 6:1 und 6:1 für sich. Im Halbfinale gegen Christian Hesz vom TC Rot-Weiss Baden-Baden setzte sich Motzgovoy, der wie Sebastian Wagner an der Tennisakademie von Ulf Fischer in Salzburg trainiert, mit 6:3 und 6:0 durch.

Die Schanzl-Nachwuchsspieler Alexander Grau und Valentin Probst schieden in der ersten, Sebastian Grau und Dominik Schönwetter in der zweiten Runde aus. Der Amberger Vincent Schneider erreichte durch zwei Absagen seiner Gegner das Viertelfinale, unterlag dort aber Maximilian Lang mit 0:6 und 2:6. Schanzl-Vorsitzender Markus Wagner zog eine positive Bilanz: "Das Niveau des Turniers ist beachtlich. Hier wird modernes und schnelles Hallentennis gezeigt. Es waren sehr spannende und enge Matches dabei. Ein Finalist war zudem Schanzler, das freut mich sehr!" Auch Turnierleiter Michael Horn freute sich: "Das starke Teilnehmerfeld aus dem gesamten Bundesgebiet unterstreicht den positiven Ruf, den dieses Turnier genießt. Leider konnten einige Akteure wegen Krankheit nicht antreten, sonst wäre das Feld noch ausgeglichener gewesen !"
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