Offensivschwacher ESV Amberg gegen SG Neudorf
Seltener Jubel

Mit dem Poppenrichter Derby startet die A-Klasse Nord in den siebten Spieltag, der das Führungsduo vor durchaus kniffligen Auswärtsaufgaben sieht. Lösbarer scheint die Aufgabe für den Tabellendritten, den SV Sorghof II. Die Sportfreunde der "Ursula" erwarten den Sportverein des "Michael": Das Derby verspricht Spannung und auch bestimmt ein paar Zuschauer: Die Hausherren liegen auf Rang sieben, die Gäste bewohnen derzeit den zweiten Platz. "Den Abstieg hätte es nicht gebraucht", sagt Sebastian Binner, der Coach der SFU. "Bei sieben Neuzugängen und vier Abgängen hat sich auch unser Kader für diese Saison verändert. Wir haben auf Viererkette umgestellt, wollen und werden unser Team neu aufbauen, aber das braucht natürlich seine Zeit." So gesehen ist die bisherige Bilanz natürlich keine Überraschung, zumal, so der Übungsleiter weiter, "uns auch die Konstanz fehlt. Wir gewinnen gegen Gärbershof, verlieren aber in Neudorf." Das sehr junge Team muss sich also erst einmal finden und der SV Michaelpoppenricht geht für ihn als Favorit in dieses Spiel.

Fünf Siege und ein Unentschieden sind das bisherige Ergebnis des Spitzenreiters FC Großalbershof. Nun geht es zum TSV Theuern, der die Erwartungen bis jetzt nicht ganz erfüllen konnte. Die Mannschaften in Lauerstellung führt der SV Sorghof II an: Die kleinen Indianer erwarten die SG Etzenricht II/Weiherhammer II. Mit erst vier erzielten Treffern fährt der Angriff der Gäste auf Sparkurs und die 16 Gegentreffer zeigen auf, dass die Bezirkligareserve hier ihre eigenen Duftmarken setzen könnte.

Der Sieger der Partie FV Vilseck II gegen DJK Amberg setzt sich in den oberen Gefilden der Rangliste fest, der Verlierer bereichert erst einmal das Mittelfeld.

Zwei Niederlagen in Folge haben den ambitionierten FSV Gärbershof erst einmal im Mittelfeld der Liga eingereiht - und zu einem Trainerwechsel geführt (siehe Bericht links). Erfolge sind gefragt und daher sollte unter diesen Voraussetzungen gegen den TSV Kümmersbruck ein positiver Neustart gelingen. Ganz so einfach wird das aber nicht, hat der Gast doch in den letzten Wochen durchblicken lassen, dass er trotz der personellen Umbrüche keinen Punktelieferanten spielen wird.

Im Duell der Tabellennachbarn ist der SV Freudenberg II noch nicht so richtig in die Gänge gekommen. Schwach gestartet ist auch der FC Freihung, dessen Formkurve aber noch oben zeigt. Der ESV Amberg landete gegen den SV Sorghof II einen Achtungserfolg, auf den die Eisenbahner aufbauen möchten. Ob der Tabellensechste SG Neudorf/Luhe II als Aufbaugegner taugt, muss sich erst herausstellen. Vermutlich wird es aber eher keine Torflut geben, denn beide erzielten zusammen in zwölf Spielen und damit 1080 Spielminuten neun Treffer: Alle zwei Stunden gab es somit einen Torerfolg zu bejubeln.
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