Ohne Wurzeln keine Identität

"Nur wenn ich weiß, woher ich komme, kann ich bestimmen, wohin ich gehen will." Dieses Zitat einer unbekannten Quelle bildete die Überschrift für das Seminar zum Thema "Biografiearbeit", zu dem der Adoptionsdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Adoptiveltern eingeladen hatte. Zustande gekommen war das Treffen dank der Unterstützung des Rotary Clubs Amberg-Sulzbach, der 250 Euro gab.

In einer Presse-Info heißt es: "Jeder Mensch hat das Recht und das natürliche Bedürfnis, über seine Wurzeln so viel wie möglich zu erfahren." Zur Identitätsentwicklung gehöre dieses Wissen: "Woher ich komme und wer meine Vorfahren waren. Wann und wie ist der richtige Zeitpunkt für die Aufklärung des Kindes?" Diese und andere Fragen beschäftigten die 18 Teilnehmer. Sie tauschten Erfahrungen aus und lernten verschiedene Methoden kennen, mit dieser Thematik offen umgehen zu können.

"Adoptivkinder sind besondere Kinder. Ihre Vorgeschichte ist es wert, während der gesamten Erziehung berücksichtigt zu werden", ließ Peter Schütz, Erzieher und Erlebnispädagoge, wissen. Er leitete den Kurs mit seiner Ehefrau Dagmar Schütz, Heilpädagogin - beide selbst Eltern eines zehnjährigen Adoptivsohnes.
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