Opfer schwebt nicht mehr in Lebensgefahr

Gute Nachrichten von dem Mann, der Samstagnacht nach der Prügelattacke eines 20-Jährigen schwerste Kopfverletzungen erlitten hatte (wir berichteten). Polizeisprecher Peter Krämer teilte am Donnerstag auf Nachfrage mit, dass der 47-Jährige nicht mehr in Lebensgefahr schwebe. "Er ist aufgewacht und auf dem Weg der Besserung", sagte Krämer und korrigierte sich selbst ein wenig: Das Opfer der folgenreichen Auseinandersetzung auf dem Bahnhofsvorplatz sei nicht, wie zunächst dargestellt, ins Koma gefallen, sondern in dieses versetzt worden.

Wie berichtet, hatten der 47-Jährige und seine Lebensgefährtin (48) gegen 23 Uhr einen Streit, in den sich ein Auszubildender (20) und dessen Begleiter einmischten - wohl weniger, um zu schlichten, sondern um Zoff vom Zaun zu brechen. Der 20-Jährige ließ seine Fäuste sprechen und erwischte seinen Kontrahenten so heftig, dass dieser unkontrolliert zu Boden stürzte und hart mit dem Kopf aufschlug. Das Opfer musste im Krankenhaus operiert werden.

Aufgrund der Berichterstattung meldeten sich bei der Polizei zwei Zeugen. Sie wollen laut Krämer gesehen haben, dass der Täter den Mann auch gegen den Kopf trat. Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
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