Oster-Rallye

Auch eine gute Idee: Haushaltsgegenstände aus Holz gedreht.

Es ist schon sonst immer "druckt" voll beim Ostermarkt im Stadtmuseum. In diesem Jahr aber war es noch enger als gewöhnlich.

Das Wetter sei schuld gewesen, so meinen die Profis. Ein eiskalter Wind fegte am Sonntag durch die Amberger Gassen und wehte die Menschen in Scharen ins Stadtmuseum. Entsprechend eng und voll war es schon zur Mittagszeit, wenn besagte Profis normalerweise dort einlaufen, weil man da in Ruhe noch die Waren anschauen kann. Wer am Nachmittag kam, hat dann wohl nicht mehr viel gesehen - aber umso mehr erlebt.

Viele Eier in den unterschiedlichsten Variationen der Bearbeitung gab es zu bestaunen und vor allem zu kaufen - was bei einem Ostermarkt aber nicht weiter wundert. Ansonsten reichte das Angebot vom Goldschmuck bis zur Kinderbekleidung, vom Schnitzhasen bis zur Tonkugelpyramide. Gehäkeltes und Gestricktes fand sich neben Geflochtenem, rein kommerzielle Anbieter und Organisationen mit sozialem Hintergrund konkurrierten um Kunden.

So verkaufte beispielsweise die Justizvollzugsanstalt Waren aus der Arbeits-Therapie - sinnigerweise unter dem Label "Haft-Art". Während die Frauen ihre Freude hatten beim Schauen und Stöbern, suchten die "mitgebrachten" Ehemänner gerne ihr Heil bei Kaffee und Kuchen oder einer Brotzeit. Die Kinder konnten auf Papier oder Springerle malen oder den Kaninchen von B 742 beim Hüpf-Sport zuschauen. Und wer sich traute, durfte Cäsar und Aragon, die beiden sympathischen Alpakas, eine Runde im Kreis gehen lassen.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.