Ostern ist das wichtigste Fest der Christen.
Happy End der Gott-Geschichte

Dementsprechend voll wird es in den Kirchen. Das Paulaner-Gotteshaus und die Georgskirche liefern eindrucksvolle Beweise .

Amberg. (tk) "Alles, was wir wiederholt feiern, versuchen wir so zu gestalten, dass der erste Zauber wieder auflebt, als wir es zum ersten mal bewusst miterlebten", sagte Pfarrer Joachim von Kölichen zu den Gläubigen der Paulaner-Gemeinde. Mit Ostern gehe die Fastenzeit zu Ende und wer gefastet hat, werde diesen ersten Tag danach als den schönsten erleben, weil es alles wieder gibt, auf das verzichtet wurde. Morgen schon seien die schönen Dinge wieder alltäglich. Ostern sei nicht der glückliche Ausgang von Karfreitag, sondern Karfreitag und Ostern seien das Happy End der verworrenen Geschichte zwischen Gott und den Menschen.

In St. Georg begann Dekan Markus Brunner mit einem sich reimenden Blick aufs Wetter: "Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee." Ostern sei das Fest, das in uns die Glut der Leidenschaft für Gott entfache. "Nehmen wir also das Feuer der Osternacht mit hinein in unsere Lebenswelt" - in dem Bemühen, dass daraus kein Strohfeuer werde.
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