OTH stärkt digitales Netzwerk

Prof. Dr. Erich Bauer (OTH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Karl Stoffel (HAW Landshut), Prof. Dr. Wolfgang Baier von der OTH Regensburg (vorne von links) und Prof. Dr. Udo Hebel (Universität Regensburg), Prof. Dr. Peter Sperber (TH Deggendorf) sowie Prof. Dr. Burkhard Freitag von der Uni Passau (hinten von links) unterzeichneten die neue Vereinbarung. Bild: hfz

Als bestens vernetzt ist die Ostbayerische Technische Hochschule ja bekannt. Jetzt ist die Amberg-Weidener Vorzeigeeinrichtung erneut in einen illustren Kreis aufgestiegen, der bei seinem jüngsten Treffen auch das Interesse der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner weckte.

An der Uni Passau und auf Schloss Neuburg am Inn ging die erste Konferenz des Netzwerks Internet und Digitalisierung Ostbayern (Indigo) über die Bühne. Damit haben die Universitäten Passau und Regensburg sowie die Hochschulen Amberg-Weiden, Deggendorf, Landshut und Regensburg ein leistungsstarkes ostbayerisches Netzwerk geschaffen, in dem die vorhandenen Kompetenzen im Bereich Internet und Digitalisierung gebündelt werden. Das Netzwerk wurde im Juli 2014 gegründet.

Die beteiligten Hochschulen vereinbarten nun in einem Memorandum of Understanding, unterzeichnet auf Schloss Neuburg am Inn in Anwesenheit von Ministerin Ilse Aigner, eine Intensivierung ihrer Kooperation im Zuge von Indigo. In diesem Netzwerk kooperieren in neun Kompetenzfeldern mehr als 200 Wissenschaftler mit natur-, technik-, wirtschafts-, rechts-, sozial-, lebens- und geisteswissenschaftlichen Expertisen und Erfahrungen. Mit ihrem jeweiligen Know-how im Themenspektrum Digitalisierung und Industrie 4.0 wollen die an Indigo beteiligten Partner nach eigener Auskunft zum Gelingen der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft beitragen, was auch für Ilse Aigner ein Thema war.

Drei Kompetenzbereiche

Bei Indigo und in bereits abgehaltenen, hochschulübergreifenden Workshops, in denen die Vernetzung und der Austausch, die Abstimmung einer gemeinsamen Handlungsstrategie sowie die gemeinsame Ideenentwicklung im Fokus standen, bringt sich die OTH Amberg-Weiden ein. Ihr kommen dabei drei Kompetenzbereiche zu: ethische und sozialwissenschaftliche Fragen des Internets samt Digitalisierung, Gesundheit/Informationstechnik im Gesundheitswesen sowie in digitale Geschäftsabläufe, digitale Produktion und Industrie 4.0.

Dies begründet sich auf entsprechend vorhandene Schwerpunktfelder, die von Maschinenbau und Medizintechnik über ein Institut für Medizintechnik (IfMZ), das Bündnis für Ethik und Nachhaltigkeit bis hin zum Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft reichen.
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