OTH treibt "Wissensregion Oberpfalz" voran - Realschule Schwandorf im Boot
Die achte Schulkooperation

Jetzt ist auch die Realschule Schwandorf ein Partner der OTH. Am Montag unterzeichneten OTH-Präsident Erich Bauer und Schulleiter Helmuth Kösztner (vorne von links) die Kooperationsvereinbarung. Bild: Hartl
OTH-Präsident Erich Bauer hat sich zum Ziel gesetzt, die Oberpfalz zu einer Wissensregion auszubauen. Statt Außenstellen zu gründen, etablierte die Hochschule Innovative Lernorte bei Partner-Einrichtungen in Amberg, Ensdorf, Plankstetten, Speinshart, Strahlfeld, Wackersdorf und Weiherhammer. Hinzu kommen eine ganze Reihe von Schulpartnerschaften. Am Montag besiegelte Bauer die achte Kooperation der OTH mit einer Schule in der Region.

Neuester Partner ist die Konrad-Max-Kunz-Realschule (KMK) in Schwandorf. "Das Ziel der Kooperationsschulen ist es, die Schüler früh für die Bereiche Technik, Naturwissenschaft und Wirtschaft zu begeistern", erläuterte Dr. Carolin Hagl, Leiterin der Studienberatung. Ein weiterer positiver Effekt: Die Schüler machen früh Erfahrungen mit dem Thema Studium und tauschen sich mit einem Professor und Studenten aus. "Auf diese Weise werden die Hemmschwellen gegenüber einem Studium abgebaut, die Schüler werden in ihrer Begeisterung für ihre Lieblingsfächer gestärkt."

Für Schüler und Lehrer

Die Partnerschaft sieht jede Menge Austausch vor. Einerseits wird sich die OTH in Zukunft regelmäßig an der KMK-Realschule präsentierten. Andererseits lädt die Hochschule die Schwandorfer Realschüler zu "fachnahen Veranstaltungen" ein. Im Bereich der Erneuerbaren Energien bieten sich zum Beispiel gemeinsame Unterrichtsprojekte an. Die Schüler sollen auch zu Praktikumstagen auf die Campi Amberg und Weiden eingeladen werden. Aber nicht nur an die Buben und Mädchen ist das Angebot der Zusammenarbeit gerichtet. Auch die Lehrer können sich an der Hochschule fortbilden.

"Auf diese Weise wachsen Schulen in der Region und die Hochschule noch enger zusammen", sagte Präsident Bauer bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung am Montag in Amberg. "Durch den fachlichen Austausch ist dies ein weiterer Baustein, der zu einer Wissensregion Oberpfalz führt."
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