Panduren im Lospech

Der "Ziehungsbeauftragte" Josef Janker und seine beiden Glücksfeen Stefan Luger vom Sponsor Lotto Bayern und Ambergs Bürgermeister Martin Preuß (von links) bei der Gruppenauslosung der bayerischen Hallenmeisterschaft im Futsal. Bild: Hartl

SV Euerbach/Kützberg, TSV Grafenau und Olympia Neugablonz - Landesligist ASV Burglengenfeld trifft bei der bayerischen Futsal-Meisterschaft in Amberg auf drei Bezirksligisten. Richtig schwer wird es hingegen für Gastgeber SV Raigering.

(frü) Die sieben Bezirksmeister und die Raigeringer Panduren spielen am Samstag, 24. Januar (ab 15 Uhr), in der triMAX-Halle beim Lotto-Bayern-Cup um die weiß-blaue Hallenkrone. "Das Turnier ist der fußballerische Höhepunkt des Winters", sagte Verbandsspielleiter Josef Janker bei der Gruppenauslosung am Montag im Amberger Rathaus.

Drei Landesligisten

Auch wenn diesmal kein Regionalligist und auch kein Bayernligateam am Start ist, im Feld der drei Landesligisten und fünf Bezirksligisten die großen Namen fehlen, freut sich Janker auf "qualitativ hochwertigen Hallenfußball: Die teilnehmenden Mannschaften haben alle technisch starke Fußballer in ihren Reihen." Nach 2002 und 2009 ist die triMAX-Halle zum dritten Mal Schauplatz der "Bayerischen". Premiere hatte dagegen Bürgermeister Martin Preuß, der zum ersten Mal als Glücksfee ("Sie sind sicherlich grazilere gewohnt") im Einsatz war und die Landesligisten SpVgg Selbitz (Meister Oberfranken) und FC Deisenhofen (Oberbayern) sowie den Bezirksligisten ATSV Erlangen (Mittelfranken) in Gruppe A zum gesetzten SV Raigering zog.

"Wir treten bei keinem Turnier an, um Zweiter zu werden. Wir hoffen schon auf eine Überraschung", hatte SVR-Vorsitzender Thomas Graml noch vor der Auslosung gesagt. Danach drückte er sich etwas vorsichtiger aus: "Sicherlich die schwerere der beiden Gruppen. Der ein oder andere Landesligist weniger wäre mir lieber gewesen."

Der in Gruppe B gesetzte Oberpfalzmeister ASV Burglengenfeld hatte mehr Glück. Stefan Luger, der Bezirksstellenleiter Lotto Bayern, zog die Bezirksligisten SV Euerbach/Kützberg aus Unterfranken, TSV Grafenau (Niederbayern) und Olympia Neugablonz, der bei der Schwabenmeisterschaft unter anderem die beiden Regionalligisten FV Illertissen und FC Memmingen hinter sich ließ.

Freier TuS und FC Amberg

"Ich erwarte viel vom ASV Burglengenfeld", sagte Bezirksvorsitzender Maximilian Karl mit Blick auf die Gruppeneinteilung. "Es wird Zeit, dass es wieder mal einen Sieger aus der Oberpfalz gibt." In den 33 Jahren der Titelkämpfe, die seit 2014 nach den Hallenregeln der Fifa ausgetragen werden, waren es erst zwei: 1997 gewann der Freie TuS Regensburg, 2007 der FC Amberg.
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