Panik ist fehl am Platz
Angemerkt

Es ist gerade einmal fünf Jahre her, seit die Neue Grippe, besser bekannt als Schweinegrippe, für eine Art Panik sorgte. Impfstoffe mussten erst entwickelt werden und waren auch in Amberg lange nicht zu haben - um sich nach weiteren Bestellungen in den Praxen zu türmen, weil sie dann niemand mehr wollte. Alles halb so wild, die Krankheit, die weltweit 250 000 Menschen betraf, ging an der Stadt mehr oder weniger spurlos vorüber.

Zwei Jahre später war es der Darm-Keim EHEC, der sensible Gemüter und Hypochonder in Angst und Schrecken versetzte. Diesmal war es die gewöhnliche Rohkost, die im Verdacht stand, die Krankheit auszulösen. Auch hier: Entwarnung in Amberg, wenngleich Gurken und Sprossen noch geraume Zeit in den Märkten liegenblieben und in der Gastronomie tabu waren.

Jetzt fürchtet sich die Welt vor dem Ebola-Virus, das ohne Zweifel weitaus gefährlicher ist als seine Vorgänger-Angstmacher. Doch auch hier dürfte die Region unbeschadet bleiben. Deutschland ist nicht Liberia oder Sierra Leone und Amberg nicht Monrovia oder Freetown. Also: Keine Panik!



Im Blickpunkt Wingershofer Tor: Gefährliche Treppe

Amberg. (upl) "Ist notiert." Mit diesen Worten sagte Baureferent Markus Kühne bei der Bauausschusssitzung am Mittwoch zu, sich um die Treppen im Wingershofer Tor zu kümmern. "Der Untergrund gibt nach", monierte ÖDP-Stadtrat Klaus Mrasek. Für Fußgänger werde der Weg durch das Tor zunehmend zur Gefahr.

Balkonteile landen am Malteserplatz

Amberg. (upl) Ein Balkon bewegt sich und die ganze Stadt: Schon vor geraumer Zeit haben sich an einem Gebäudevorsprung am Malteserplatz Putz und Mauerwerk gelöst. Der tragende Stahlbeton ist zerbröselt. Stadtrat Uli Hübner (SPD) bat das Baureferat am Mittwoch, tätig zu werden. "Wir prüfen, welche Handhabe wir haben", erklärte Referatsleiter Markus Kühne.

Fuggerstraße teilweise gesperrt

Amberg. Die Fuggerstraße ist von Freitag, 13.45 Uhr, bis Samstagabend noch einmal gesperrt, da zwischen der Firma Eisen-Schmidt und dem Sanitärhandel Gienger ein privater Kanalanschluss gebaut wird. Die Zufahrt ist von beiden Seiten bis zur Baustelle frei, es ist nur das betroffene Stück dicht.
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