PC und Internet als Standard

Das Staatliche Schulamt ehrte, verabschiedete und beförderte Lehrer (von links): Peter Junge, OB Michael Cerny, Bernhard Pleines, Elke Schmidt, Martina Saffert, Brigitte Baumgartner, Gertrud Dominik, Josefine Dudzik, Gerd-Jürgen Härtel, Anita Hilburger, Heinrich Koch und Beatrix Hilburger. Bild: hfz

Der Wandel der Zeit macht vor der Schultür nicht Halt. Die Schüler wachsen in einer grundlegend anderen Lebenswelt auf, die Einfluss nimmt auf das Erziehungs- und Lernverhalten. Für einen Teil von ihnen ist die Schule zu einem Ersatz für Heim und Familie geworden.

Bei einer Stunde der Begegnung in der Archivstube des Rathauses hat das Staatliche Schulamt Lehrer geehrt und in den Ruhestand verabschiedet. Aus dem Dienst schieden Josefine Dudzik (Grundschule Albert Schweitzer), Gertrud Dominik (Grundschule Dreifaltigkeit), Gerd-Jürgen Härtel und Anita Hilburger (Mittelschule Dreifaltigkeit) aus.

EDV als Schwerpunkt

Die 40-jährige Zugehörigkeit feierte Bernhard Pleines (Mittelschule Dreifaltigkeit), und über Beförderungen freuten sich Brigitte Baumgartner (Mittelschule Ammersricht) und Martina Saffert (Grundschule Albert Schweitzer). OB Michael Cerny stellte fest, dass das Bildungssystem den Rahmen vorgibt, in dem die Lehrer sich mit der Ausbildung der Schüler bewegen können. Je besser die Möglichkeiten und die Ausstattung an den Schulen seien, desto effektiver könnten die Lehrer arbeiten.

Daher sei derzeit die Verbesserung und Anschaffung einer EDV-Grundausstattung für alle Klassenzimmer ein Schwerpunkt. "Ich danke Ihnen, dass sie sich im Rahmen der Möglichkeiten so stark engagieren", lobte Cerny die Pädagogen und wünschte, dass beim Bildungssystem eine Zeit der Ruhe einkehren möge. Personalratsvorsitzende Elke Schmidt präsentierte anhand von Trends der vergangenen 20 Jahre, wie sich die Zeiten und die Kinder wandelten. "Wir Lehrer waren stets mittendrin." Schulamtsdirektor Peter Junge bestätigte dies. Die Schüler wachsen in einer grundlegend anderen Lebenswelt auf, die Einfluss nehme auf das Erziehungs- und Lernverhalten. Für einen Teil der Schüler sei Schule zu einem Ersatz für Heim und Familie geworden. "Vor der Schultüre hat diese Entwicklung nicht Halt gemacht", so Junge. Computer und Internet gehörten inzwischen zum Standard. Ganztägige Betreuungsangebote nähmen stetig zu und seien im Unterrichtsalltag zu berücksichtigen, rhythmisierte Tagesabläufe verlangten eine veränderte Lernumgebung.

Flötenmusik für die Feier

Die Ehrungen, Verabschiedungen und Beförderungen nahmen Cerny, Junge, Schulrätin Beatrix Hilburger und Schulamtsdirektor Heinrich Koch vor. Die Flötengruppe der Mittelschule Ammersricht unter der Leitung von Birgitta Sonntag gestaltete musikalisch die Feierstunde.
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