Per Wattestab zum Lebensretter

Typisierenlassen geht ganz einfach. Ein Wattestäbchen und ein bisschen Spucke genügen. FC-Mittelfeldspieler André Karzmarczyk und der Marketingleiter des Vereins, Frank Käfer (von rechts), haben es vorgemacht. Bild: Hartl
Gerda Schommer ist vollauf zufrieden: "Das war ein schöner Erfolg", freute sich die Vorsitzende der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder über die Typisierungsaktion beim Bayernliga-Derby. Als am Samstagnachmittag im Stadion am Schanzl der FC Amberg gegen die DJK Ammerthal antrat, stand der rote Partybus aus Sulzbach-Rosenberg bereit, um neue Mitglieder für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zu finden.

66 Personen nahmen die Einladung an - darunter FC-Marketingvorstand Frank Käfer und Mittelfeldspieler André Karzmarczyk. "Es waren überwiegend junge Leute, die sich im Bus typisieren ließen", berichtete Schommer. Besonders freute sie sich, dass sich auch die Asylbewerber, die in Ammerthal untergebracht sind, an der Aktion beteiligten. Sie waren von der DJK zum Spiel eingeladen worden. Die Versteigerung eines Trikots hat dann auch noch eine Spende von 150 Euro eingebracht. "Damit können wir schon wieder drei Typisierungen bezahlen."
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