Pfarrei St. Martin verabschiedet Peter Bublitz - Nach 13 Jahren als Diakon Wechsel in die ...
"Kräfte und Talente fruchtbar eingesetzt"

Nach 13 Jahren in der Pfarrei St. Martin wechselte Diakon Peter Bublitz (rechts) als Gefängnisseelsorger in die Justizvollzugsanstalt. Pfarrer Franz Meiler überreichte ihm zum Abschied ein Geschenk. Bild: ads
13 Jahre wirkte er in der Pfarrei, zum 1. September verließ er sie: Peter Bublitz wechselte von St. Martin in die Justizvollzugsanstalt Amberg. Dort ist er künftig als katholischer Gefängnisseelsorger tätig. Pfarrer Franz Meiler und die Gläubigen verabschiedeten sich bei einem Stehempfang im Pfarrheim von ihrem bisherigen Diakon.

Bei einer Festmesse zum 35. Jahrestag der Erhebung der Pfarrkirche St. Martin zur Basilika minor würdigte Meiler die Verdienste von Peter Bublitz. "Er hat es verstanden, seine Kräfte und Talente fruchtbar in der Pfarrei einzusetzen." Bublitz selbst ging auf die Fülle an Aufgaben ein, die er hatte. Allen, mit denen er zusammengearbeitet hatte, sprach er seinen Dank aus. Künftig unterstützt Pfarrvikar Augustin aus Indien den Stadtpfarrer.

Meiler verwies in Zusammenhang mit der Basilika auf das Leben und Wirken von Pater Bartholomäus Agricola, der ein gebürtiger Amberger war. Dem Heiligen sei in St. Martin ein besonderer Gedenkplatz vor dem Laurentius-Altar eingerichtet. Pater Agricola wurde 1560 geboren und wohnte in der Unteren Nabburger Straße. In Rom trat Bartholomäus Agricola in den Orden der Franziskaner-Minoriten ein. Als Priester hatte er sich dem Dienst an Armen, Kranken und den Gefangenen gewidmet, so Meiler. Den Agricolaleuchter in der Basilika ziere ein Violinschlüssel (Symbol für die Liebe des Paters zur Musik) und ein Gitter (für die Sorge für die Gefangenen).
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.