Pflege sucht Fachkräfte

Die Nachfrage nach Arbeitskräften zog kräftig an.

Die Arbeitslosenquote liegt nach wie vor bei 3,3 Prozent in Amberg. Gegenüber des Vormonats hat sich die Zahl nicht verändert. Mitte November waren 1840 Menschen arbeitslos gemeldet. Doch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist da.

Mitte November waren im Geschäftsstellenbezirk der Agentur für Arbeit rund 1840 Personen arbeitslos gemeldet, rund zehn weniger als im Vormonat. Gegenüber dem November 2015 ging die Zahl der arbeitslos gemeldeten Leute leicht zurück: um knapp 130 (6,5 Prozent).

Im Laufe des Novembers meldeten sich 640 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos, rund 30 mehr als im November des Vorjahres. Demgegenüber konnten 650 Menschen diese Situation beenden. Die Arbeitslosenquote blieb von Oktober auf November unverändert bei 3,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 3,5 Prozent.

"Der anhaltend positiven Konjunkturlage und den günstigen Witterungsbedingungen ist es zuzuschreiben, dass der Arbeitsmarkt dem novemberüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit von früheren Jahren trotzt", sagte Franz Elsner, der die örtliche Agentur leitet. Saisonale Kündigungen in den Bau- und Baunebenberufen seien bislang nur in marginalem Umfang zum Jahresende ausgesprochen worden, erklärte er. Auch in den übrigen Wirtschaftszweigen zeige sich der Arbeitsmarkt immer noch sehr stabil. Besonders gute Chancen bestünden in der Elektrobranche, im Heizungsbau, im Metall- und Maschinenbau und in Teilbereichen des Dienstleistungssektors. Fachkräftemangel herrsche in der Pflege. Gesucht würden Zahntechniker und Zahnarzthelferinnen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften zog kräftig an. Betriebe meldeten im November rund 250 neue sozialversicherungspflichtige Angebote, rund 120 mehr als im November 2015.
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