Pflegeleitung des Klinikums St. Marien fordert im Gespräch mit Abgeordnetem Harald Schwartz ...
Mehr Mitsprache und weniger Papier

MdL Harald Schwartz (rechts) im Gespräch mit (von links) Kerstin Wittmann (Pflegedirektorin) sowie den Stationsleiterinnen Marion Kern, Rosi Falk, Petra Richthammer und Heike Schnetter. Bild: hfz
Auf Anfrage der Pflegeleitungen des Klinikums St. Marien um Pflegedirektorin Kerstin Wittmann empfing Landtagsdirektabgeordneter Harald Schwartz (CSU) die Leitungen zu einer Besprechung zum Thema Krankenhauspflege.

Ein wesentliches Anliegen der Vertreterinnen der Krankenhauspflege war laut Pressemitteilung aus dem Büro des Abgeordneten die deutliche Stärkung des Mitspracherechts der Krankenhauspflegekräfte im Gesundheitssystem. "Wir vertreten den Standpunkt, dass wir als ausgebildete Krankenhauspflegekräfte mit Berufserfahrung am besten wissen, worauf es in Ausbildung oder in der Alltagstätigkeit ankommt. Daher sollten wir dies auch mit in die entsprechenden Gremien einbringen können", machte Wittmann ihre Sichtweise deutlich. Exemplarisch führte sie dabei den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) an, in dem der Vertreter der Pflege nur ein Anhörungs- und kein Stimmrecht besitze.

Wie im gesamten Gesundheitsbereich stellen laut Kerstin Wittmann auch in der Krankenhauspflege die Dokumentationspflichten eine große Mehrbelastung dar. "Eine Stunde pro Schicht, also 12,5 Prozent der gesamten Arbeitszeit, sind für Schreib- und Dokumentationsarbeiten erforderlich", hob Rosi Falk, Stationsleitung der Kinderintensivstation, hervor. Die Reduzierung des Dokumentationsaufwandes müsse hier angestrebt werden.
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