Pflegestützpunkt: Da tut sich was
Nachgefragt

Amberg. (zm) Obwohl in Teilbereichen durchaus für die Altenpflege und -hilfe zuständig, sieht CSU-Bezirksrat Martin Preuß den Bezirk nicht in der Verantwortung des Aufbaus von Pflegestützpunkten. Diese von Kornelia Schmid engagiert erhobene Forderung ("Ohne Stützpunkt meist hilflos", AZ vom 2. Februar), so der Amberger Bürgermeister und Stadtrat, sei zweifelsohne gesetzlich verankert und gehe auf die Anfänge der Pflegeversicherung zurück. In der Pflicht stünden hier die Kommunen.

Preuß, beruflich mit der Materie vertraut, macht jedoch geltend, dass auf dem Gebiet der Beratung in Fragen rund um die Pflege seither "sehr viel passiert ist". So verfüge beispielsweise die AOK über zwei entsprechende Stellen und decke die AOVE in ihrem Einflussbereich diese Erfordernisse kompetent weitgehend ab. In seiner Eigenschaft als Amberger Bürgermeister verwies Preuß auf das für das Stadtgebiet auf den Weg gebrachte "seniorenpolitische Gesamtkonzept". Im dritten Quartal dürfte es seiner Einschätzung nach vorliegen und als ein Ergebnis die Schaffung einer entsprechenden Fachstelle im Rathaus vorsehen. Wenn es so komme, meint Preuß, erübrige sich ein Pflegestützpunkt, der laut Definition auch nur eine beratende Funktion wahrnehmen würde.
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