Polizei warnt vor tückischer Stelle beim Flüchtlingsheim
Alle drei fliegen in derselben Kurve raus

(kan) Die Kurve vor dem Asylbewerberheim an der Kümmersbrucker Straße scheint es in sich zu haben: Innerhalb weniger Stunden ereigneten sich dort am Dienstag drei gleich gelagerte Unfälle. Immer waren die Verkehrsteilnehmer von der Leopoldstraße in Richtung Drahthammer-Kreuzung unterwegs.

Gegen 12.15 Uhr bremste eine 50-Jährige auf regennasser Fahrbahn. Ihr Auto geriet ins Schleudern und prallte gegen den Gartenzaun des Heims. Die Frau blieb unverletzt. In den frühen Morgenstunden hatte es die Polizei mit einem identischen "Abflug" zu tun bekommen. Gegen 5.15 Uhr kam ein Opel mit einer 55-Jährigen am Steuer von der Straße ab und schlug nur wenige Meter neben der anderen Unfallstelle ein. Die Autofahrerin überstand das unverletzt. Nur 30 Minuten später - die Aufräumarbeiten waren gerade beendet - stürzte ein Auszubildender (18) ebenfalls bei Nässe mit seinem Roller. Der junge Mann kam mit Verdacht auf Bauchtrauma und Prellungen ins Klinikum St. Marien.

Polizeisprecher Peter Krämer: "Dies sind nicht die einzigen Verkehrsunfälle, die in der jüngeren Vergangenheit dort aufgenommen werden mussten. Laut Zeugenaussagen war die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer in allen Fällen nicht zu hoch. An dieser Stelle sind seit August vergangenen Jahres höchstens 30 km/h erlaubt."

Die Polizei warnt jetzt vor dieser tückischen Kurve. Sie appelliert, das Tempo gerade auf nasser und schlüpfriger Fahrbahn entsprechend zu verringern sowie "plötzliche Lenk- und Bremsaktionen zu vermeiden".
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