Präsident seit 1987 im Vorstand des Kontakt-Clubs
Hans Moser hängt noch ein Jahr dran

Präsident Hans Moser (Mitte) ehrte Olga Erras (links), deren Mann Ludwig (nicht auf dem Bild) sowie Sonja Küster (rechts). Sie sind jeweils seit 25 Jahren Mitglied des deutsch-amerikanischen Freundschaftsclubs.
Präsident Hans Moser bleibt dem deutsch-amerikanischen Freundschaftsclub Kontakt erhalten. Bei der Hauptversammlung bestätigten ihn die Mitglieder auch in seinem Amt als Schatzmeister. Nach dem freiwilligen Verzicht von Hilde Moser auf eine weitere Kandidatur als Vizepräsidentin übernimmt nun Barbara Reh die Aufgaben der Stellvertreterin. Hans Moser kündigte aber an, nach 28 Jahren im Vorstand kürzertreten und im nächsten Jahr nicht mehr für den Vorsitz kandidieren zu wollen.

Laut Moser ist der Verein in den vergangenen Jahren stets gewachsen. Ende 2012 seien es 34 Mitglieder gewesen, ein Jahr später 44 und im vergangenen März 48. Der Präsident ist überzeugt: "Ich bin sicher, dass wir am Jahresende 2015 die 50er-Marke übersteigen werden." Moser ließ das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren und verwies auf 37 Programmpunkte - darunter das Grillfest, Wanderungen oder amerikanische Feiern wie zu Thanksgiving. Moser erwähnte auch die Tagesfahrt nach Nürnberg. Die monatlichen Bingo-Abende werden immer beliebter: "Vor Jahren kamen noch sechs bis zehn Mitspieler, vor zwei Wochen waren 32." Der Präsident sagte, wie er seine Aufgaben und die des Vereins definiert: "Ich denke auch an unsere Verpflichtung gegenüber den hier lebenden amerikanischen Bürgern und Soldaten. Auch wenn wir mit unserem relativ hohem Durchschnittsalter keine Jungen begeistern können." Dennoch gibt es viele ältere Amerikaner, "für die wir immer eine offene Türe haben." Moser erwähnte auch, dass die Amberger Kontakter bei einer Konferenz in Wiesbaden und bei einer Zeremonie in Vilseck ausgezeichnet worden seien. Auch 2015 stünde die Nominierung für eine weitere Ehrung des Clubs an.

Das sei umso bemerkenswerter, da bundesweit die Tendenz zu beobachten sei, dass sich die Kontakt-Vereine größtenteils langsam auflösen, wenn die Amerikaner den Standort verlassen: "Bei uns ist es das Gegenteil und bei den jährlichen Konferenzen mit hochrangigen Vertretern der US-Armee werden wir manchmal gefragt, wie wir das machen." Die Antwort: "Es sind die motivierten Mitglieder, die aktiv teilnehmen an unserem Programm und die Gemeinsamkeit und die Geselligkeit pflegen."

Hans Moser gab den Entschluss seiner Frau Hilde bekannt, die auf eine erneute Kandidatur als Vizepräsidentin verzichtete, dem Club aber als Beisitzerin treu bleibt.
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