Professor Peter Angermann lädt zur Vernissage am Mittwoch, 3. Juni, im Kunstkombinat
Von Joseph Beuys ausgebildet

Der A.K.T.-Kunstverein hat wieder einen Künstler von internationalem Renommee für eine Ausstellung gewonnen. Prof. Peter Angermann blieb trotz seines großen Erfolges in fremden Ländern seiner bayerischen Heimat treu. Geboren wurde er vor 70 Jahren in Rehau, seine Lebensmittelpunkte sind auch die Orte seines Schaffens, nämlich das oberpfälzische Thurndorf und die Frankenmetropole Nürnberg.

Im Laufe seiner Karriere führte ihn sein Weg aber immer wieder auch weit über die Grenzen des Freistaats hinaus. Sein Studium begann er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Danach zog es ihn nach Düsseldorf, wo er an der dortigen Akademie beim wohl bekanntesten deutschen Nachkriegskünstler, Joseph Beuys, seine Studien fortsetzte.

Internationaler Lehrer

1969 gründete er mit einigen jungen Kollegen die Künstlergruppe YIUP und war auch Mitglied der "Gruppe Normal". Seine Lehrtätigkeit führte ihn als Professor nach Frankfurt und Kassel und als Gast-Dozenten sogar ins isländische Reykjavik, wo er 1986 wo er an der Hochschule unterrichtete.

Neben der Malerei war Angermann auch in anderen Genres tätig, in der künstlerischen Gestaltung von öffentlichen Räumen mittels Installationen. Sogar ein computergraphisches Mosaik kann er in seinem Werkverzeichnis aufführen. Arbeiten von Angermann finden sich in zahlreichen Museumssammlungen in Deutschland und außerhalb: Stockholm, Glasgow und Utrecht sind nur einige dieser Orte. Ausstellungen führten ihn unter anderem nach Prag, New York und sogar Shanghai.

Aber er kommt auch nach Amberg, wo er seine Ausstellung mit einer Vernissage im Kunstkombinat, Neustift 47, eröffnen wird. Der Amberger Künstler Johann Sturcz gibt dabei eine Einführung in das Leben und das Werk von Professor Peter Angermann. Beginn ist Mittwoch, 3. Juni, um 19.30 Uhr.
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