Ran an die Kochlöffel

Sie sind eingekleidet und haben ihre Ausrüstung bekommen: Jetzt können die Miniköche starten. Bild: hfz

Sie schnippeln, dünsten und braten, was das Zeug hält. Schließlich wollen die Miniköche ganz groß rauskommen.

Bei der Aktion Europa-Miniköche bekommen Neun- bis Elfjährige bei einer zweijährigen Gastronomie-Ausbildung das richtige Rüstzeug für die Küche. Ab sofort jeden Monat abwechselnd bei Amberger Gastronomen schnippeln, dünsten und braten, was das Zeug hält. Das Wichtigste dabei: Dass die Kinder Spaß am Kochen haben. Beim Info-Abend im Drahthammer Schlößl lernten sich die Miniköche erst einmal können. Teamleiterin Jutta Bruckner stellte das Projekt vor, anschließend durften die Miniköche ihren Profi-Koffer mit Messer, Gemüseschäler, Spätzleschaber, Brett und Serviette in Empfang nehmen.

Kein Haar in der Suppe

Die Eltern halfen den Kleinen dabei, die "Dienstkleidung" anzuziehen. Wie bei einem professionellen Koch besteht diese aus Jacke, Vorbinder und Halstuch. Die Haare bedeckt ein Käppi, denn schließlich wollen die Miniköche kein Haar in ihrer selbstgekochten Suppe entdecken. Ernährungsfachkraft Isabella Birner stimmte die Kinder mit der Ernährungspyramide auf den theoretischen Teil ein, der insgesamt 20 Stunden umfassen wird. Für den ersten Kochtermin, der morgen im Drahthammer Schlößl ist, sind die Kinder also bestens vorbereitet.

Bewerbungen für die Miniköche sind noch bis November per Mail (info@settele-gastro.de) möglich, die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro. "Gesundheit durch richtige Ernährung in einer intakten Umwelt", lautet das Leitbild von Jürgen Mädger, Initiator der Europa-Miniköche. Am Projekt haben bislang 150 Regionalgruppen mit über 10 000 Kindern aus ganz Europa teilgenommen.
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