Rathaus
Auszüge aus dem Antragspaket der SPD

Die SPD bleibt dabei: Sie fordert eine direkt dem Oberbürgermeister zuarbeitende Stabsstelle Wirtschaftsförderung. Eine Einbindung in eine Kommunal-GmbH sei nicht zielführend, da öffentliche Verwaltungen anders funktionieren würden.

Barrierefreiheit

Dieser Aspekt steht mehrfach auf der Wunschliste. Ziel ist eine Bestandsaufnahme der Ist-Situation, um daraus einen detaillierten Maßnahmekatalog ableiten zu können. Konkret eingefordert wird Barrierefreiheit für den Bahnhof, das Stadttheater, Schulen (Inklusion), städtische Gebäude und den öffentlichen Raum.

Schulen

Konkret fordert die SPD-Fraktion die energetische Sanierung der Dreifaltigkeits-Grundschule sowie "bauliche Ertüchtigung" des Schulhauses in Raigering. Letzteres gilt gleichermaßen für die dortige Turnhalle. Hinsichtlich aller Schulen soll eine Bestandsaufnahme erhoben werden, wie es um die Schulverpflegung (Ganztagesbetreuung) bestellt ist, um ein Gesamtkonzept auch hinsichtlich gesunder Ernährung zu entwickeln.

Wohnraum

Die soziale Mittelschicht kann mit Bauplätzen bedient werden, die Nachfrage ist groß. Der Geschoss- oder Mietwohungsbau hinkt aus sozialdemokratischer Sicht aber hinterher. "Bezahlbarer Wohnraum" sei knapp. Deshalb soll hier ein Schwerpunkt gesetzt und die Fördersituation ausgelotet werden.

Stadtentwicklung

Die Aufenthaltsqualität in der Schiffgasse soll unter dem einstigen Landesgartenschau-Aspekt Leben am Fluss gesteigert werden. Dazu zähle die Zulassung von Gastronomie und Kleingewerbe. Darüber hinaus fordert die SPD ein innerstädtisches Radwegenetz und ein Pilotprojekt eines größeren öffentlichen Gebäudes in Holzbauweise (Holzbauprogramm). In den Stadtteilen an der Peripherie soll der Hochwasserschutz vorangetrieben werden, ebenso das Vorhaben einer "neuen Dorfmitte" für Raigering.

Freizeit und Erholung

Der sogenannte Jugendgipfel formulierte den Wunsch nach einem Skater- und Dirtpark. So eine Anlage kann sich die SPD im Umfeld des weitläufigen Areals Am Sportpark vorstellen. Künftig soll darauf hingearbeitet werden, dort "ein nebeneinander vieler Sportbegeisterter" zu ermöglichen. Mit einem Freiluft-Mensch-ärgere-Dich-nicht soll dessen Erfinder Josef Friedrich Schmidt als gebürtiger Amberger gewürdigt werden. Das gilt gleichfalls für eine am Geburtshaus anzubringende Gedenktafel. Gefordert werden auch mehr Dog Stations zur Bereitstellung von Hunde-Kotbeuteln (zm)
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