Regionalligist FC Amberg lädt Flüchtlinge aus dem Irak, Syrien und Albanien ein
Freude auch an kleinen Dingen

Flüchtlinge aus dem Irak, Syrien und Albanien freuten sich mit dem Marketing-Vorsitzenden Frank Käfer (vorne, Vierter von links) und CSU-Stadtrat Rupert Natter (hinten, Zweiter von links) über das spannende Spiel des FC Amberg gegen den FC Ingolstadt II. Bild: lst
Soziales Engagement muss nicht aufwendig sein. Schon kleine Dinge bereiten Freude - wie zum Beispiel Freikarten für das Heimspiel des Fußball-Regionalligisten FC Amberg am Freitagabend gegen den FC Ingolstadt II.

Die Tickets gab Marketing-Vorsitzender Frank Käfer zwölf Flüchtlingen, um die sich CSU-Stadtrat Rupert Natter als ehrenamtlicher Helfer im Arbeitskreis "Flüchtlinge" der Caritas kümmert.

Die Geste kam gut an: "Es war ein wunderschöner Abend. Danke dafür - und dass wir aus dem Gelände, wo wir untergebracht sind, mal rauskamen", so war von den Männern nach dem Spiel zu hören.

Erst Anfang vergangener Woche waren die Flüchtlinge aus dem Irak, Syrien und Albanien nach Amberg gekommen. Zurzeit leben sie in der Turnhalle der Barbaraschule. Rupert Natter begleitete sie zum Spiel gegen Ingolstadt. "Wie der FC Amberg auf meine Anfrage nach Freikarten reagiert hat, das war einfach klasse", zeigte er sich begeistert.

Käfer betonte, dass sich der FC Amberg auch als Verein begreife, der im Rahmen seiner Möglichkeiten das Thema "Willkommenskultur und Integration aktiv gestaltet und auch künftig gestalten will". Die jungen Männer fieberten auf alle Fälle mit dem FCA mit und freuten sich riesig über den 1:1-Endstand.
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