Reif für die Reha
Glosse

Am Tag danach fällt schon das Aufstehen ein bisschen schwer. Nicht, weil es in der Nacht zuvor an Schlaf gefehlt hätte. Der Abend hatte es in sich. Sport ist Mord. Vor allem in diesem Alter. Und unter diesen körperlichen Voraussetzungen.

Am Tag zuvor hatten die Steppbretter im Trainingsraum schnell die Erkenntnis reifen lassen, dass die Stunde ein wenig anstrengend werden könnte. Brett rauf, Brett runter, Brett rauf, Brett runter. "Immer weiter! Immer weiter!", hätte Olli Kahn gesagt. Der Zeiger auf der Uhr oben über der Eingangstür scheint stillzustehen. 45 Minuten können verdammt lang sein. Auch Liegestützen am Brett machen nur bedingt Spaß. Und der Rest - reden wir lieber nicht darüber. Wobei der Übungsleiter sich alle erdenkliche Mühe gegeben und selbst mitgemacht hat. Ist ja auch viel jünger, der Bursche.

Am Tag danach stellt man zusammen mit dem Arbeitskollegen fest, dass der Mensch ganz schön viele Knochen hat, die ihm wehtun können. Warum heißt diese Tortur bloß Reha-Sport? Weil man danach für die Reha fällig ist, bemerkt Kollege Fotograf trocken. Wo er Recht hat, hat er Recht.

juergen.kandziora@zeitung.org

Polizeibericht Radfahrer stürzt mit 2,5 Promille

Amberg, (san) Im Rausch stürzte ein 40-jähriger Amberger in der Nacht zum Sonntag gegen 0.30 Uhr auf dem Kaiser-Wilhelm-Ring vom Fahrrad. Bei dem Mann wurde laut Polizei eine Atemalkoholkonzentration von über 2,5 Promille festgestellt, weshalb er zur Blutentnahme musste. Jetzt bekommt er eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Im Blickpunkt Nach Benefizspiel: Erlös wird geteilt

Amberg. (tk) Das Ergebnis war zweitrangig. Am letzten Juli-Wochenende hatten die Alten Herren des SV Inter Bergsteig zum Benefizspiel eingeladen (wir berichteten). Das Promi-Team des FC Sternstunden um Moderator Markus Othmer hatte mit 6:3 das bessere Ende für sich. Viel wichtiger war aber der Erlös, der bei freiem Eintritt herauskam.

Nach dem Kassensturz blieben 6000 Euro übrig, die laut Mitorganisator Markus Schreiner gerecht geteilt werden. 3000 Euro wurden der Witwe aus Ebermannsdorf überwiesen, die nach dem Tod ihres Lebensgefährten die neugeborenen Zwillinge alleine versorgt. Die zweite Hälfte geht direkt an die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks.
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