Richard Lengfelder feiert 65. Geburtstag - Entertainer und Raigeringer Original
Das Rentnerleben verkraften

Richard Lengfelder feiert 65. Geburtstag. Bild: Hartl
"Mir reichen die kleinen Dinge des Lebens." Wenn Richard Lengfelder diesen Satz sagt und dabei über das ganze Gesicht strahlt, dann wird klar, dass die "kleinen Dinge" in Wahrheit die großen sind. "Ich fühle mich wohl, ich bin gesund, meiner Familie geht's gut. Was will man mehr?" Zu seinem heutigen 65. Geburtstag sind keine Wünsche offen.

Große Liebe Sportverein

Dass Lengfelder weithin als Raigeringer Original bekannt ist, verdankt er nicht nur seiner unermüdlichen Arbeit für den Sportverein. In den vergangenen Jahren hat sich der 65-Jährige auch zunehmend als Humorist und Entertainer einen Namen gemacht. Unvergessen ist die Gala, die er 2007 im voll besetzten Festzelt des Raigeringer Burschenvereins moderiert hat.

Lengfelders "Kabarettistische Zeitreise" 2011 wuchs sich zu einer ständig ausverkauften Tournee durch die Säle der Stadt aus. 2000 Euro an Eintrittsgeldern kamen damals zusammen. Sie landeten auf dem Konto des SV Raigering. "Der Sportverein - meine große Liebe", sagt er nur, wenn er auf den Panduren-Club angesprochen wird. 2004 legte er zwar sein Vorstandsamt nieder. Vor wenigen Wochen aber startete er erneut durch, diesmal als Chef des neu gegründeten Fördervereins. Seit zwei Jahren genießt Lengfelder, der Jahrzehnte bei der AOK arbeitete, sein Rentnerleben.

"Ich hab da keinerlei Probleme damit", grinst er. Jeden Mittwoch trifft er sich mit seiner Wandergruppe zu einem ganztägigen Fußmarsch. Dass alles so ist, wie es sein soll, verdankt er auch dem Umstand, dass der Autounfall in den Zillertaler Alpen im September vergangenen Jahres so glimpflich über die Bühne gegangen ist. Bei einer Bergtour war ein Auto, in dem auch die Frau Lengfelders saß, über einen Abhang gerutscht.

"Froh, über Talent"

"Wir sind sehr zufrieden", zieht Lengfelder Bilanz - auch für seine Gattin, die am Montag ihren 60. Geburtstag feierte. Hin und wieder ziehe es ihn halt auf die Bühne, sagt er. "Ich bin froh über dieses Talent. Dafür bin ich handwerklich eine Katastrophe." Gut möglich, dass er statt des Bohrers schon wieder den Bleistift in der Hand hält und am nächsten Kabarettprogramm feilt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2014 (1863)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.