Richter Heribert Doß feiert 40-jähriges Dienstjubiläum
Rationelle Arbeitsweise

Die Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, unterschrieben vom OLG-Präsidenten: Landgerichtspräsident Dr. Wolfgang Schmalzbauer (links) gratulierte seinem Richterkollegen Heribert Doß. Bild: gf
Sportlich sei Heribert Doß, meinte Landgerichtspräsident Dr. Wolfgang Schmalzbauer, aber auch geistig sehr beweglich. Kurz vor seiner Pensionierung durfte er seinem Richterkollegen die Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz zum 40-jährigen Dienstjubiläum überreichen.

Heribert Doß, Jahrgang 1950, studierte in Erlangen Rechtswissenschaften, schrieb 1974 das erste, 1977 das zweite juristische Staatsexamen, war dann drei Jahre am Landgericht Amberg, anschließend für fünf Jahre Staatsanwalt, bevor er wieder als Zivilrichter an das Landgericht zurückkehrte und zu Beginn des Jahres 1992 an das Amtsgericht versetzt wurde. Dort zählten Betreuungs- und Unterbringungsverfahren, Landwirtschafts-Angelegenheiten, Ordnungswidrigkeits-Verfahren sowie Vormundschafts- und Abschiebesachen zu seinen Aufgaben.

Heribert Doß ist seit 1975 verheiratet, er wird bald pensioniert. Dr. Schmalzbauer betonte, dass Heribert Doß durch sorgfältige Planung und rationelle Arbeitsweise überzeugt habe und so große und ständig steigende Verfahrenszahlen bewältigen konnte. "Termindruck macht ihn nicht kopfscheu", zitierte der Landgerichtspräsident aus einer dienstlichen Beurteilung.

Heribert Doß habe sich zu einem anerkannten Fachmann im Betreuungsrecht entwickelt. Schmalzbauer gratulierte zu 40 Dienstjahren, davon 37 Jahre als Richter, und kündigte an, dass Heribert Doß in gut einem Monate nach einem erfüllten Berufsleben den Ruhestand antreten werde.
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