Richtfest in Rekordzeit

Bis zum nächsten Wiedersehen, der Eröffnung der neuen Zentralsterilisation, wird es wohl länger als sechs Wochen dauern. Von links: die Architekten Wolfgang Brummer und Erhard Retzer, Klinikumsvorstand Manfred Wendl, Arzu Ertug (stellvertretende Leiterin Zentralsterilisation), Bürgermeisterin Brigitte Netta, stellvertretende Pflegedirektorin Katja Rösner, Ärztlicher Direktor Dr. Harald Hollnberger, Kaufmännischer Direktor Hubert Graf sowie Frank Saibold vom Bau- und Projektmanagement Hartl aus Eggenfelden (

Erst vor knapp sechs Wochen traf sich die Führungsspitze des Klinikums mit den Planern, Firmen und Vertretern der Stadt, um den Startschuss für den Neubau der Zentralsterilisation zu geben. Gestern sahen sich alle wieder. So schnell kann's gehen. Im positiven Sinne.

Amberg. (tk) Die von den Architekten Wolfgang Brummer und Erhard Retzer bevorzugte Holzbauweise macht es möglich: Weil relativ viele Fertigteile angeliefert wurden, das Fundament bereits vorhanden war und kein Beton gegossen werden musste, ist der Rohbau des insgesamt gut 6,6 Millionen Euro teuren Gebäudes in der Zwischenzeit fertig und liegt damit weiterhin in einem rekordverdächtigen Zeitplan: Die Regierung der Oberpfalz hatte dem Projekt ihre fachliche Billigung erst im August dieses Jahres erteilt (wir berichteten).

Klinikumsvorstand Manfred Wendl sprach davon, dass mit dem Neubau der Zentralsterilisation die Rahmenbedingungen für St. Marien weiter verbessert würden. Die Sterilgutversorgung für den OP befinde sich dann auf höchstem Niveau. Und das dient der Sicherheit aller Patienten, denn in dieser Abteilung werden die Instrumente und Medizinprodukte, die bei Operationen gebraucht werden, gereinigt, desinfiziert, überprüft und sortiert. Um dem Prinzip der kurzen Wege treu zu bleiben, wird der Steri, wie er bei den 16 Mitarbeitern heißt, direkt mit dem OP-Trakt verbunden. Noch einen Vorteil hat der Neubau, der eine separate Maßnahme und nicht Teil des über 60 Millionen Euro teuren vierten Bauabschnitts ist: Die bisherige Sterilgutversorgung zieht um und macht Platz für eine Erweiterung des OP-Bereichs. Fertig soll der Steri im neuen Jahr sein. Zuvor aber kommt noch der Winter, der sich bis dato sehr rar gemacht hat und so den zügigen Baufortschritt erst möglich machte.
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