Ross ohne Reiter
Angemerkt

Schulen sind sicherlich keine abgeschotteten Idyllen einer intakten Gesellschaft. Das waren sie nie. Sie sind Orte der Alltagsrealität. Genau deshalb passierten auch an Schulen Dinge, die womöglich einmal undenkbar waren. Siehe Winnenden.

Damit wuchs ein Sicherheitsbedürfnis, dem verständlicherweise Rechnung getragen wurde. Auch mit Video-Kameras als Einlasskontrollen. Jede Überwachung bedeutet ihrem Wesen nach immer auch Kontrolle. Dessen sollte sich jeder bewusst sein, der mehr Sicherheit per mehr Überwachung einfordert. Das ist ja in schöner Regelmäßigkeit der Fall, wenn wieder einmal etwas zuvor angeblich Undenkbares geschehen ist.

Wenn nun Schulen in den Ruch geraten sind, es mit datenschutzrechtlichen Bestimmungen bei der Installation von Video-Kameras nicht allzu genau zu nehmen, so sollten auch Ross und Reiter genannt werden. Bisher steht nur ein recht unpräziser Vorwurf im Raum. Für Amberg lässt er sich nicht belegen. Das ist zumindest einmal beruhigend.

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Im Blickpunkt Spenden für den Bürgerhilfsfonds

Amberg. Oberbürgermeister Michael Cerny ruft zum Spenden für den Bürgerhilfsfonds der Stadt auf. "Angesichts der bunten Glitzerwelt um uns herum dürfen wir nicht vergessen, dass es auch hier bei uns Menschen gibt, die an dieser Fülle nicht teilhaben können", so der Rathauschef. "Um betroffenen Bürgern zu helfen, die schuldlos in eine Notlage geraten sind, wurde der Bürgerhilfsfonds gegründet. Er eröffnet die Möglichkeit, schnell und unbürokratisch dort Hilfe zu leisten, wo diese dringend benötigt wird."

Die Sammlung endet an Silvester. Die Namen der Spender werden auf Wunsch in einer der AZ-Ausgaben im Januar veröffentlicht. Die Stadt betont: "Selbstverständlich ist es möglich, anonym zu bleiben." Damit dieser Wunsch berücksichtigt werden kann, muss der Überweisungsträger mit einem Vermerk versehen werden. Die Einzahlung erbittet die Stadt auf das Konto mit der Iban-Nummer DE87 7525 0000 0240 1002 14 bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach (Bic: BYLADEM1ABG). Kennwort: Bürgerhilfsfonds.

Nachgefragt Bargeldlos noch Zukunftsmusik

Amberg. (san) Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann verkündete, dass Verkehrssünder künftig bargeldlos bezahlen könnten - rund 4000 Streifenwagen im Freistaat seien dafür mit den entsprechenden Geräten ausgestattet. In Amberg ist das noch Zukunftsmusik. "Wir haben weder ein Zahlgerät noch eine Einweisung", erklärte Polizeisprecher Peter Krämer.
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