Rot nach scharfen Sachen

Flott mussten die Teilnehmer beim Mumienwickeln sein und sich geschickt anstellen. Sonst gab es statt süßer Leckereien scharfe Chilischoten zu beißen. Bild: hfz

Griff des Grauens, Teufelshaar und gruselige Gestalten: Gute Nerven waren gefragt bei den Besuchern der Halloween-Nacht.

Zum Schauplatz für allerlei Gestalten der Finsternis wurde am Wochenende wieder die Stadtbibliothek. "Süßes oder Saures" war das Thema der Halloween-Nacht. Das Motto nahmen die Veranstalter sehr wörtlich.

In Spielen konnten die Teenager gegeneinander antreten und somit Süßes gewinnen. Für die Verlierer gab es "Saures". In diesem Fall jedoch etwas Scharfes, nämlich eine Chilischote, die manchem beim Reinbeißen die Röte ins Gesicht trieb. Ob es der Griff des Grauens mit Froschaugen und Teufelshaar, der anstrengende Geisterparcours oder das Mumienwickeln waren, es wurden fleißig Leckereien erkämpft und dazu beißende Sachen ausgeteilt.

Abgehackte Finger

Später stürzte sich die Meute auf das Gruselbüfett mit einer Art abgehackten Fingern, Wurmlasagne, Puddinghirn und Geisterkuchen. Nach einer Grusellesung im Dunkeln machten es sich die Teenager im Café bequem, wo es Popcorn und den Film "Frankenweenie" zum Abschluss gab.

Danach konnten sie noch ihre Zukunft auspendeln oder beim Gläserrücken ihr Glück versuchen. Ruhig wurde es erst gegen 6 Uhr morgens, als schließlich auch die letzten Zombies, Vampire und Werwölfe in einen tiefen Schlummer fielen. Am nächsten Vormittag warteten auf die Nachtschwärmer bereits ein leckeres Frühstück und ihre Eltern, die sie wieder mit in die reale Welt hinaus nahmen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.