Rund um die Uhr erreichbar

Dr. Andreas Fiedler, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, (Vierter von links hinten) und Hubert Graf, Kaufmännischer Direktor (links), mit dem Kinderpalliativteam. Bild: hfz

Sterbenskranke Kinder und deren Familien auf ihrem letzten Weg zu Hause begleiten - das ist die Aufgabe des Kinderpalliativteams Ostbayern am Klinikum St. Marien.

Die Gesundheitsnetzwerker würdigten nun die Arbeit des Teams. Sechs Ärzte, vier Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, eine Psychologin und eine Seelsorgerin des Klinikums kümmern sich um Kinder und Jugendliche, die an einer unheilbaren, lebensbedrohlichen Erkrankung leiden.

Das Team betreut sie und ihre Familien palliativmedizinisch zu Hause rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die Mitglieder fahren dafür jede Woche etwa 1000 Kilometer zu den Betroffenen und sind im Notfall jederzeit telefonisch erreichbar.

Die Gesundheitsnetzwerker haben das Kinderpalliativteam Ostbayern auf die sogenannte "Shortlist Umsetzung" genommen. Hier werden bereits umgesetzte Projekte gelistet, bei denen Versorgungsnetze im Gesundheitswesen erfolgreich aufgebaut wurden. "Wir erfahren bei unserer Arbeit in den Familien, dass wir dringend gebraucht werden", berichtete Dr. Andreas Fiedler, Chefarzt der Kinderklinik in St. Marien und Mitglied des Kinderpalliativteams. "Auszeichnungen wie die der Gesundheitsnetzwerker zeigen uns zusätzlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sichern für die Familien und die betroffenen Kinder neben der ambulanten medizinischen Versorgung auch die ambulante pflegerische, psychologische und seelsorgerische Versorgung in der Region."

Bei den Gesundheitsnetzwerkern handelt es sich um eine Plattform für engagierte Menschen aus dem Gesundheitswesen, die am gegenseitigen Erfahrungs- und Wissensaustausch interessiert sind.
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