Sängerin Dianna Corcoran tritt im Gerhardinger-Saal auf - Australischer Star
Country-Koryphäe an der Schule

In Deutschland kennen sie nur die eingefleischten Country-Fans, am anderen Ende der Welt allerdings gilt sie als Top-Star: Die Australierin Dianna Corcoran trat im Gerhardinger-Saal der Dr.-Johanna-Decker-Schulen auf. Ein Lehrer hatte das Konzert vermittelt. Bild: hfz
Vor zwei Jahren wagten die Dr.-Johanna-Decker-Schulen den Schritt zu einem ungewöhnlichen Projekt: Die Schülerinnen luden die australische Sängerin und Songwriterin Dianna Corcoran zu einem Exklusiv-Konzert an die Schule ein. Der Traum wurde wahr und er wiederholte sich jetzt.

Tanz einstudiert

Dank der Kontakte von Andreas Hilgart, der an der Decker-Realschule Deutsch und Geschichte unterrichtet und in seiner Freizeit Country-Experte mit eigener Internet-Radio-Sendung ist, gab es eine Neuauflage des Konzerts. Die unkomplizierte Künstlerin kam ein zweites Mal in den Gerhardinger-Saal und spielte und sang vor den Schülerinnen einiger Mittelstufenklassen (Gymnasium und Realschule). Eine Realschulklasse hatte mit Sportlehrerin Brigitte Keller eine Choreographie auf Corcorans neue Single "God did good" einstudiert. Mit diesem Tanz eröffneten die Mädchen das 45-minütige Event.

Sängerin des Jahres

Neben einigen ihrer Songs stellte sich die Sängerin auch selbst vor und gab den Schülerinnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen - egal, ob zur Musik oder zum Privatleben. Jede Frage wurde beantwortet, und die Mädchen bekamen einen Einblick in das Leben der Australierin, die nicht nur zweimalige "Golden Guitar"-Gewinnerin ist, sondern auch mehrfach Auszeichnungen wie "Sängerin des Jahres" in ihrer Heimat verbuchen konnte. Auf das Konzert waren die Mädchen im Musik- und Englischunterricht vorbereitet worden. Die Schülerinnen genossen sichtlich den englischsprachigen Plausch und lauschten interessiert dem Konzert der Sängerin. Am Ende gab es für die Zuhörerinnen auch noch eine Mini-CD mit Widmung. Fleißig schrieb Dianna Corcoran Autogramme und ließ sich bereitwillig mit den jungen Fans ablichten.

Der etwas andere Musik- und Englisch-Unterricht stimmte Schülerinnen, Lehrer und die Künstlerin zufrieden. "Man darf davon ausgehen, dass dies nicht das letzte Musikprojekt dieser Art an den Decker-Schulen war", heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.
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