Salomonisch: Preise für alle

Feierliche Übergabe der Energieschübe beim Innovationspreises 2014 der Stadtwerke Amberg an die Studierenden/Absolventen Christoph Hein, Johannes Klier, Simon Achhammer, Christoph Vögerl und Florian Schwarz (von links) der OTH Amberg-Weiden durch den Schirmherrn, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Cerny (Vierter von links), Präsident Prof. Dr. Erich Bauer (Fünfter von rechts)) und Dr. Stephan Prechtl, Geschäftsführer der Stadtwerke (rechts). Weiter dabei waren die Mitglieder der Jury: P

Wahre Energieschübe brachte schon zum zweiten Mal der Innovationspreis 2014 der Stadtwerke Amberg für Studierende und auch Absolventen der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH). Neun Preisträger freuten sich diesmal über Anerkennung - auch finanzieller Art.

Schirmherr, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Cerny übergab zusammen mit Prof. Erich Bauer, dem Präsidenten der OTH Amberg-Weiden, und Dr. Stephan Prechtl, Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg, die Anerkennungspreise an neun Studierende bzw. Absolventen.

Einstimmige Entscheidung

Die Jury, bestehend aus den Professoren Prof. Stefan Beer, Prof. Magnus Jaeger, Dr. Bernhard Mitko (Referatsleiter Umwelt- und Verbraucherschutz Stadt Amberg), Dr. Stephan Prechtl und Diplom-Ingenieur (FH) Martin Malitzke, (Stadtwerke Amberg) hatte sich einstimmig entschieden, alle eingereichten Arbeiten mit einem Energieschub als Anerkennungspreis zu würdigen. Das Preisgeld von 250 Euro pro eingereichter Projektidee erhielten folgende Studenten bzw. Absolventen:

Johannes Klier, Matthias Lettner, Florian Schwarz, Christoph Hein, als Team Christoph Vögerl, Simon Achhammer, als Team David Voss, Manuel Fogatic, Nudair Osmani.

Das Spektrum der Projektthemen umfasste 2014 die Entwicklung eines innovativen Antriebsstromrichters für einen Elektrobus, ein Pfandflaschen-Projekt an der OTH, den Aufbau und die Inbetriebnahme einer Laborversuchsanlage zur heterogenen Gaskatalyse am Beispiel der Eduktgase Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid, die Nutzung von Wasserkreisläufen oder überschüssiger Druckluft mit Hilfe des Dichte-Unterschieds von Wasser und Luft, die Minderung des Stromschlagrisikos bei Photovoltaik-Kollektoren und ein neues Klärraffinerie-Konzept zur kommunalen Schlammbehandlung.

Nach Überzeugung von Prof. Magnus Jaeger wird die Auslobung des Innovationspreises der Stadtwerke von den Studierenden zunehmend wahrgenommen. Er freute sich schon mit den Jury-Kollegen auf die eingereichten Projektideen 2015.

Kreativität nutzen

Hierbei legt die Jury besonderen Wert darauf, dass die Ideen möglichst eine einzelne Projektidee oder Leistung des Studierenden darstellen. Bereits abgeschlossene Bachelor- oder Masterarbeiten können eingereicht werden, sind aber keine Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb.

Die Studierenden seien aufgerufen, ihre "technische, ökologische und ökonomische Kreativität" zu nutzen und Projektideen mit einer kurzen Beschreibung einzureichen. Ideen, Konzepte etc. sollten möglichst neu und innovativ, vor allem aber eine eigene oder Team-Idee mit anderen Studierenden beschreiben.

Der Innovationspreis der Stadtwerke Amberg ist ausschließlich Studierenden der OTH vorbehalten, um die heimischen Nachwuchsakademiker zu unterstützen.
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