Sattelauflieger fängt Feuer: 100 000 Euro Schaden und große Verkehrsbehinderung
Anhänger plötzlich in Flammen

Viel Löschschaum setzte die Feuerwehr ein, um die Flammen des brennenden Lkw-Anhängers zu bekämpfen. Der Fahrer hatte das Feuer selbst bemerkt und geistesgegenwärtig einen Parkplatz angesteuert. Bild: gf
(san) Über fünf Stunden war die Staatsstraße zwischen Amberg und Hirschau am Dienstagvormittag total gesperrt. Der Grund: Ein mit Reifen beladener Sattelauflieger war in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei bemerkte der 50-jährige Fahrer gegen 6.10 Uhr, dass an der Hinterachse des Aufliegers ein Feuer ausgebrochen war.

Er schaffte es gerade noch, seinen Sattelzug in eine Bushaltestelle bei Bernricht zu fahren. Schnell koppelte er den Auflieger von der Zugmaschine ab und verständigte die Feuerwehr. Diese rückte mit 30 Einsatzkräften zum Brandort aus und hatte die Flammen mit viel Löschschaum bald unter Kontrolle.

Jedoch musste der stark qualmende Auflieger komplett entladen werden. Nur so konnte sichergestellt werden, dass keine weiteren Glutnester vorhanden sind. Ein geeigneter Abschleppdienst wurde angefordert, um den nicht mehr fahrbereiten Anhänger aufzuladen und die Fracht abzutransportieren. Da der Verdacht bestand, Löschwasser könnte in das Grundwasser gelangt sein, informierte die Polizei das Wasserwirtschaftsamt. Die Behörde schickte einen Mitarbeiter an die Unfallstelle.

Durch das Feuer waren sowohl der Fahrbahnbelag als auch das Bushäuschen in Mitleidenschaft gezogen worden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 100 000 Euro. Wegen der Löscharbeiten und der langwierigen Bergung des Anhängers war die Staatsstraße 2238 bis gegen 11.20 Uhr gesperrt. Trotz Umleitung kam es laut Polizei insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr zu starken Verkehrsbehinderungen.
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