Sauber, das kommt teurer

Der Müll auf Ambergs Straßen nimmt zu: Das beklagen viele Bürger immer wieder. Hoffentlich beklagen sie sich jetzt nicht darüber, dass die Straßenreinigungsgebühren ab Januar steigen sollen - insgesamt um rund 20 Prozent.

Das hat der Hauptausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagnachmittag dem Stadtrat einstimmig empfohlen. Zuvor hatte Kämmerer Franz Mertel betont, dass dies die erste Anhebung seit 2004 ist. Zwölf Jahre lang seien die Gebühren stabil geblieben, weil Kostenschwankungen durch die Sonderrücklage der Stadt ausgeglichen werden konnten. Diese sei heuer jedoch "aufgebraucht" und da es sich bei der Straßenreinigung um einen Gebühren-Haushalt handle, bliebe nun nichts anderes übrig, als die Erhöhung. Folgende Preise sollen künftig für die verschiedenen Reinigungsklassen pro Frontmeter und Quartal gelten (in Klammern bisherige Werte): I: 43 Cent (bislang 40 Cent), II: 71 Cent (60 Cent), III: 1,13 Euro (95 Cent), IV: 1,90 Euro (1,55), V: 2,33 Euro (1,90).

Gemessen zum Beispiel an den Indexzahlen für die Energiekostensteigerung (30 bis über 50 Prozent) fand Mertel diese Anpassung "moderat". Baureferent Markus Kühne informierte außerdem, dass die Stadt gerade aufgrund wiederkehrender Bürgerbeschwerden ihre Reinigungszyklen in besonders betroffenen Bereichen verstärkt habe.
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