Schauen statt spielen

Ein Blick aufs Eis in Regensburg könnte für das Spiel am Sonntag in Regen nützlich sein. Bild: brü

Heute tritt der ERC Regen zu seinem ersten Punktspiel der Eishockey-Landesliga Nord/Ost in Regensburg an. Gelegenheit für die Spieler des ERSC Amberg, mehr über den Gegner vom Sonntag zu erfahren. Denn über die Spielstärke des Bayernliga-Absteigers ist aus diversen Gründen nichts bekannt.

Der ERSC Amberg steht am Sonntag, 26. Oktober, in der Eishockey-Landesliga vor seinem ersten Gastspiel dieser Saison. Das dürfte auch gleich eine knifflige Aufgabe werden, denn die Fahrt geht zum Bayernliga-Absteiger ERC Regen. Mangels aussagekräftiger Ergebnisse ist das für die Amberger eine Rechnung mit mehreren Unbekannten, aber man muss die Red Dragons definitiv höher einschätzen, sind doch ein knappes Dutzend Bayernliga-Akteure noch im Kader der Niederbayern.

Mit dem Straubinger Ex-Profi Helmut Kößl, der über Landsberg nach Regen kam, wurde zusätzlich die Defensive noch einmal verstärkt.

Die Vorbereitung verlief für das Team von Trainer Sascha Werner wenig optimal, angefangen von einem Ammoniak-Leck im Stadion, bis zum Ausfall einiger Testspiele. So war das 16:7 gegen die Straubinger Oldies tatsächlich das einzige Vorbereitungsspiel der Red Dragons. Und auch ihr erster Pflichttermin gegen Haßfurt musste am vergangenen Wochenende abgesagt werden, nachdem alle drei Torhüter aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nicht zur Verfügung standen. Heute Abend spielt Regen in Regensburg - für die Niederbayern damit der offizielle Einstieg in die Punkterunde - und für neugierige Amberger die Möglichkeit, den Gegner vorher schon einmal unter Wettkampfbedingungen zu inspizieren. Im Lager des ERSC kann man mit den bisher gezeigten Leistungen zum Saisonauftakt durchaus zufrieden sein. Gerade im Angriff scheinen die Spieler ihr Visier zuletzt gut eingestellt zu haben. Insgesamt ist aber sicher noch Luft nach oben und Coach Stefan Ponitz setzt viel daran, die Mannschaft für bestimmte Spielsituationen noch Stück für Stück voran zu bringen. Die Voraussetzungen mit der intensiveren Vorbereitung, den zwei absolvierten Pflichtspielen und dem freien Freitag zum Kräfte schonen sprechen allesamt für die Löwen, aber man darf sich in Regen auf einen kampfstarken, schnörkellosen Gegner mit viel Willen einstellen, der einem auch wirklich gar nichts schenken wird. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
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