Schießen festigt Freundschaft

So sehen Sieger aus: Den besten Mannschaften und Einzelschützen des Vergleichsschießens gratulierte der Vorsitzende der Militärkameradschaft, Franz Kölbl (links). Bild: hrs

Die Teilnehmerzahl kann sich sehen lassen: 113 Schützen von 25 Teams waren nach Gailoh zur Standortschießanlage gekommen, um sich miteinander zu messen. Natürlich nur rein freundschaftlich.

(hrs) Das Vergleichsschießen der Militärkameradschaft und den Aktiven der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz" ist für ein Höhepunkt unter den Veranstaltungen der Militärkameradschaft. Auch wenn das Wetter nicht so mitspielte, tat dies den Schießergebnissen und der Stimmung keinen Abbruch - die Teilnehmer hakten es eben als richtiges Infanterie-Wetter ab.

Da die Teilnehmer nicht nur aus dem Landkreis kamen, sondern auch aus dem Fränkischen, hieß Bürgermeister Martin Preuß scherzhaft auch Schützen aus dem "befreundeten Ausland" willkommen. Sein Dank galt den Aktiven von der Stabs-Fermeldekompanie unter Führung des stellvertretenden Kompaniechefs, Oberleutnant Christian Wingenfeld, und Spieß Stabsfeldwebel Werner Regensburger, Stabsfeldwebel Thorsten Kolb sowie den Mitgliedern der Militärkameradschaft.

Neben den Franken nahmen sogar "echte Soldaten aus dem befreundeten Ausland" teil, nämlich Angehörige der in Vilseck stationierten amerikanischen Stryker-Brigade. Geschossen wurde mit Gewehr und Pistole, sowohl einzeln als auch im Mannschaftswettbewerb. Die Ergebnisse waren nach Ansicht der Veranstalter sehr gut. Da im Einzel sogar zwei erste Plätze belegt wurden, reichten nicht einmal die Pokale und Medaillen aus.

Nach dem Schießen blickte der Vorsitzende der Militärkameradschaft, Franz Kölbl, auf die Verbindungen zur Stabs- und Fernmeldekompanie zurück. Diese Partnerschaft besteht seit 30 Jahren. Kölbl ließ einige Höhepunkte der vergangenen drei Jahrzehnte Revue passieren. Dazu zählte er das jährliche Schießen, die Teilnahme an den Soldatenwallfahrten, die Pflege der Kriegsgräber und weitere gemeinsame Aktivitäten von Ehemaligen und Aktiven. Oberleutnant Wingenfeld, der den Kompaniechef vertrat, bezeichnete die Unterstützung durch die Mitglieder der Militärkameradschaft als sehr wichtig für die Soldaten. Er und Kölbl wünschten sich, dass dieses Band auch nach dem Weggang der Brigade nach Cham weiter halten werde.

Hans Schiener, Präsident der bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung, bezeichnete den Kontakt als sehr wichtig: Er helfe, die Soldaten besser in die Bevölkerung zu integrieren. (Hintergrund)
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