Schiffgasse ein Sorgenkind

Seit einiger Zeit stehen in der Schiffgasse Ruhebänke, aber ein attraktives Bild gibt sie damit immer noch nicht ab. Bild: Steinbacher
Die Belebung der Schiffgasse dürfte den Stadtoberen noch Kopfzerbrechen bereiten. Im Hauptausschuss machte Oberbürgermeister Michael Cerny deutlich, dass er mehr Leben nicht mit einer Schwächung des Marktplatzes erkaufen möchte. Angeregt hatte das Thema die SPD, die hier "noch enormes Entwicklungspotenzial" sieht. Schließlich sei dieser Raum für viele Besucher das "Entree für die Altstadt", meinte Birgit Fruth. Möglicherweise könne man einen Impuls setzen, wenn das Stadtarchiv umgezogen sei. Bisher seien alle Ideen interessierter Investoren am fehlenden Platz gescheitert, erläuterte der OB. "Ohne verfügbare Immobilie ist es sehr schwierig." Emilie Leithäuser (FDP) wusste, dass alle Anwohner die von der SPD angeregte Gastronomie ablehnten - wegen des Lärms. Früher hätten die Marktbetreiber in der Schiffgasse für Leben gesorgt, meinte sie. Doch die befürchten heute laut OB weniger Umsatz, wenn sie nicht auf den Marktplatz dürfen. Auch der Stadt liege an zugkräftigen Angeboten im Zentrum: "Wir müssen unseren Marktplatz schützen."
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.