Schlicht noch mit Sorgen

Die leichteste Aufgabe hat Spitzenreiter ASV Haselmühl vor sich, denn mit der Reserve des SV Raigering kommt der Vorletzte der Kreisklasse Süd - eine Packung für die Panduren scheint vorprogrammiert.

Von den Verfolgern messen sich der FC Rieden und der TSV Königstein in einem Duell, das keiner verlieren darf, um das Führungsduo nicht aus den Augen zu verlieren. Auch die SpVgg Ebermannsdorf gehört zu den ambitionierten Verfolgern und hat in Kauerhof eine harte Nuss zu knacken.

Am Samstag, 18. April, läutet die DJK Ammerthal II den 20. Spieltag mit der Heimpartie gegen den Aufsteiger SF Ursulapoppenricht ein. Der Neuling ist nach dem Erfolg des FC Schlicht beim SV Hahnbach II auf den Abstiegsrelegationsplatz zurückgefallen, steht damit knapp unter dem Strich und braucht noch ein paar Punkte, um seine Sorgen um den Ligaverbleib zu verscheuchen.

Spannung im Vilstal, wenn sich der 1. FC Rieden, der auch noch eine Partie bei der DJK Ammerthal II auf Halde hat, mit dem TSV Königstein misst. Bei einem Dreier kann die Heimelf mit dem Gast gleich ziehen, der seinerseits seinen Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung durch einen Erfolg in Rieden neue Nahrung geben kann. Ähnliche Vorzeichen gelten auch für das Match SV Kauerhof gegen die SpVgg Ebermannsdorf. Kauerhof hat eine solide Saison gespielt, ist aber bei den aufstiegsverdächtigen Plätze außen vor.

Da hat es der Tabellenführer ASV Haselmühl, auch ein Wiederaufsteiger, zumindest nach der Papierform gegen den SV Raigering II einfacher. Die Reserve der Panduren konnte erst 15 Gutpunkte auf die Habenseite bringen und eigentlich können sich die Panduren nur mit zwei, drei Siegen aus dem sportlichen Schlamassel befreien - das dürfte aber beim Spitzenreiter kaum gelingen.

Für die SG DJK/FC Amberg III ist der Ligaerhalt nur noch rechnerisch zu schaffen und damit Geschichte. Zu Gast in der Werner-von-Siemens-Straße ist der SV Hahnbach II, der sich mit einem Auswärtserfolg ein weiteres Stück in Sicherheit bringen könnte. Sowohl der SV Köfering als auch sein Gast, der SV Illschwang/Schwend, haben die Kreisklasse für ein weiteres Jahr so gut wie gebucht und können unbelastet und sorgenfrei in dieses Mittelfeldduell gehen. Der SV Etzelwang erwartet den FC Schlicht. Den Hausherren fehlen noch ein oder zwei Erfolge, um endgültig den Deckel auf diese Saison machen zu können. Die Jungs vom Rennweg haben noch etwa größere Sorgen um den Verbleib, sind aber nach ihren guten Vorstellungen an den letzten Spieltagen bis auf zwei Punkte an ihre Gastgeber herangerückt und könnten diese bei einem Auswärtssieg sogar überholen.

Florian Zippe, der Trainer beim SV Etzelwang, hat beim FC Schlicht das Fußballspielen gelernt, ehe er zum SV Sorghof wechselte, um danach noch mal ein paar Jahre für die erste Mannschaft des FC Schlicht zu kicken. Nun steht er beim SV Etzelwang in der sportlichen Verantwortung, und seiner Truppe würde er gerne noch ein bisschen mehr Konstanz verleihen. "Um die gröbsten Abstiegssorgen los zu werden, hoffen wir natürlich auch aufgrund unserer Heimstärke auch auf einen Sieg", so Zippe. "Personell können wir bis auf Benedikt Markert aus dem Vollen schöpfen", sagt der Übungsleiter und will das Wechselbad der Gefühle auflösen: Zwei Niederlagen zum Auftakt, dann in acht Spielen nicht verloren, danach wieder fünf Niederlagen.
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