Schlusslicht SV Illschwang/Schwend II hofft auf bessere Zeiten - Zweikampf um Platz zwei
Teufelskreis im Tabellenkeller

Drei Spieltage stehen in diesem Jahr in der A-Klasse Süd noch auf dem Programm. Weiter geht es dann - abgesehen von Nachholspielen - erst wieder Anfang April. An der Tabellenspitze zieht der TuS Rosenberg II einsam seine Kreise, die besten Aussichten auf die Aufstiegsrelegation haben der SC Germania Amberg II und der SV Freudenberg II. Im Tabellenkeller muss der Aufsteiger SV Illschwang/Schwend II unbedingt mal gewinnen, um den Anschluss zum SV Loderhof II und den SV Köfering II nicht zu verlieren.

Vor dem 15. Spieltag am Sonntag, 2. November, wird am Freitag, 31. Oktober, die am vergangenen Wochenende ausgefallene Partie zwischen dem SVL Traßlberg II und der DJK Utzenhofen II nachgeholt. Die Gastgeber würden sich mit einem Sieg vom zehnten auf den achten Platz verbessern. Vier Punkte weniger haben die Lauterachtaler, die bei einem Erfolg den Anschluss an das Mittelfeld schaffen würden.

Mit dem Rückenwind des nicht unbedingt erwarteten Sieges beim SV Schmidmühlen II geht der SV Inter Bergsteig Amberg II in die Partie gegen den SV Köfering II und könnte den Abstand auf die Gäste auf neun Punkte vergrößern. Das wollen die Mannen um SVK-Trainer Peter Piesche natürlich verhindern.

Ohne Punktverlust ist der TuS Rosenberg II auch noch nach 14 Spielen. Aber diesmal muss die Elf von Trainer Andy Schinhammer auf den Hahnenkamm. Der FC Edelsfeld II liegt im Mittelfeld und würde natürlich gerne zum "Königsmörder" avancieren. Nach dem Erfolg bei der DJK Ursensollen II und dem Remis des SV Freudenberg II hat der Tabellenzweite SC Germania Amberg II drei Zähler Vorsprung auf seinen Verfolger. Die möchte die Truppe von Stephan Hensel gerne in die Winterpause retten. Und für dieses Vorhaben muss gegen den SVL Traßlberg II ein Dreier her. Der SV Freudenberg II darf sich bei der TSG Weiherhammer II keinen Ausrutscher erlauben, was die Aufgabe nicht leichter macht.

Schlusslicht SV Illschwang/Schwend II war mit einigen Gegner auf Augenhöhe, zu einem Sieg reichte es für den Aufsteiger aber bislang nicht. Die Platzierung führt Spielertrainer Jens Hawa vor allem auf die großen personellen Sorgen zurück, die der SV Illschwang/Schwend vor allem zu Saisonbeginn hatte. "Das war ein Teufelskreis, denn Spieler aus unserer ,Zweiten' halfen in der ,Ersten' aus und wieder andere Spieler halfen aus, damit unsere Reserve überhaupt spielfähig war. Beide Mannschaften waren somit geschwächt und für unsere ,Zweite' setzte es in dieser Zeit auch die eine oder andere Packung. Derzeit fehlen uns zwar immer noch, oder schon wieder, eine Handvoll Spieler, aber wir sind dennoch besser aufgestellt."

Die letzten beiden Spiele verlor der Tabellenletzte nur jeweils knapp mit 1:2. "Die Einstellung der Mannschaft passt", so Hawa, "und ich bin zuversichtlich, dass wir noch genug Punkte holen werden, um zumindest den Relegationsplatz zu erreichen". Nach der Winterpause spekuliert der Übungsleiter auf eine Zeit ohne diese Sorgen: "Dann klappt das noch alles wie geplant."

Gelingt der erste Dreier im Wirlbachstadion bei der DJK Utzenhofen II, würden die Aktien der Gäste wieder leicht steigen. Die Hausherren selbst könnten sich bei einem Heimsieg im unteren Mittelfeld positionieren - Grund genug, gegen den Tabellenletzten richtig Gas zu geben.

Einigermaßen zufrieden ist der SV Loderhof/Sulzbach II mit seinen bisherigen Auftritten. Die Herzogstädter brauchen aber mehr Punkte. Die möchte der gastierende SV Schmidmühlen II gerne selbst mitnehmen, auch wenn der "Aufstiegszug" zunächst einmal ohne ihn zu fahren scheint. Ebenso wie für die DJK Ursensollen II, die in einem Mittelfeldduell beim ASV Haselmühl II antritt.
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