Schnaittenbach will den nächsten Dreier

Das Führungstrio der A-Klasse Nord mit dem TuS Schnaittenbach, dem 1. FC Neukirchen und dem FSV Gärbershof blieb auch am ersten Spieltag nach der Winterpause auf der Erfolgsspur. Damit ist auch für einige Mannschaften, die jenseits von Gut und Böse stehen, die Saison bereits gelaufen. Im Tabellenkeller kommt aufgrund der Konstellation dem Sportgerichtsurteil zum abgebrochenen Spiel SG Neudorf gegen den FC Kaltenbrunn eine ganz besondere Bedeutung zu.

Siebenmal wird am Sonntag, 12. April, um die begehrten Punkte gespielt und die aufstiegsverdächtigen Mannschaften stehen vor lösbaren, aber auch kniffligen Aufgaben. So düst der Tabellenführer TuS Schnaittenbach zum TSV Kümmersbruck, der mit viel Vorschusslorbeeren gestartet war, aber diesen Erwartungen nicht immer gerecht werden konnte. In Sachen Aufstieg hat sich der TSV zu viele Fehltritte erlaubt, für einen Sieg gegen einen Titelanwärter besitzt die Mannschaft aber genug Potenzial. Kushtrim Mehmeti, der Übungsleiter der Gäste, erinnert sich an eine recht gute Vorbereitung, die aber nicht am Limit war, denn Verletzungen oder Erkrankungen verhinderten das Einspielen einer Stammequipe. "Daher waren wir auch im ersten Spiel nach der Winterpause zu hektisch, haben zu kompliziert gespielt und waren daher auch lange mit uns selbst beschäftigt." Am Sonntag liegt die Messlatte noch ein Stückchen höher: " Wir sind komplett und fahren nach Kümmersbruck, um dort auch zu bestehen, denn alles andere hilft uns im Aufstiegsrennen auch nicht weiter."

Der Verfolger FC Neukirchen hat nur zwei Zähler weniger und ist beim TSV Theuern gefordert, der zu Hause erst einmal in die Schranken gewiesen werden muss. Auch der kleine FCN steht vor einer großen Aufgabe, aber ihm hilft ähnlich wie auch dem FSV Gärbershof nur ein Dreier weiter, um die sportlichen Möglichkeiten weiter hoch zu halten. Dort im Waldstadion macht der SV Michaelpoppenricht seine Aufwartung, der bisher eine starke Saison gespielt hat und völlig losgelöst aufspielen kann - auch das macht die Aufgabe für die FSV-Mannen von Rainer Stammler nicht einfacher.

Mit zwei Siegen nach der Winterpause hat sich der FC Großalbershof seiner Sorgen entledigt und kann nun unbelastet in die nächsten Aufgaben wie gegen den SV Sorghof II gehen - und die kleinen Indianer haben ihre Schäfchen noch nicht alle im Trockenen. Dies gilt auch für die SG Ehenfeld/Hirschau II, die erst 16 Gutpunkte hat und nun beim Tabellenletzten, dem FC Kaltenbrunn, anzutreten hat, der sich bei einem Heimsieg bis auf drei Zähler heranschleichen könnte. Sorgen auch bei der SG Neudorf/Luhe II, und genau die gleichen Probleme hat auch die DJK Seugast, die nur drei Pluszähler mehr hat und nur bei einem Heimsieg entspannter in die Zukunft blicken kann. Die DJK Gebenbach II steht im Niemandsland der Tabelle und genau da möchte der Gast, der FV Vilseck II auch hin, und dazu braucht es Punkte.
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