Schüler nicht auf dem Holzweg

Das Ziel war klar: ein jugendlicher Stadtplan rund um die Innenstadt. Den Weg dorthin fanden die Schüler spannend. Jetzt geht's an die Vernetzung.

Doch bevor sich die Ganztagesklassen G 7, G 8 und G 9 der Luitpold-Mittelschule auf den Weg machen konnten, standen einige Vorbereitungen auf dem Papier: Regeln wurden vereinbart, eine Mindmap entstand und der Bewegungsradius wurde festgesteckt. Nach der gründlichen Vorbereitung zogen die neugierigen und motivierten Schüler in Gruppen los, um jugendrelevante Orte auszukundschaften.

GPS und WhatsApp

Die Jugendlichen kritzelten unterwegs auf Papier, machten Fotos, sammelten GPS-Daten und lernten ganz nebenbei den richtigen Umgang mit einem GPS-Gerät. Eine eigene WhatsApp-Gruppe half, alle Daten zusammenzutragen und sich abzusprechen. Von Cafés über Kleidergeschäfte, Museen und Spielplätze bis hin zur Stadtbücherei - vier Kategorien kristallisierten sich im Laufe der Zeit heraus: Kultur und Geschäfte; Essen und Trinken; Sport- und Freizeitaktivitäten; Unterhaltung.

Kaum waren die Informationen komplett, ging es weiter. Die Ortsangaben samt Beschreibung mussten ins Internet eingepflegt und entsprechen aufbereitet werden, damit andere Nutzer davon profitieren können. Das Endprodukt ist jetzt online (www.schule.learningcampus.de/city-bound Amberg). Auf die Probe gestellt wurde der jugendliche Stadtplan bei der Abschluss-Veranstaltung: Dabei wurden die drei Klassen in gemischten Gruppen zusammengewürfelt und bekamen als Aufgabe den erfahrungsreichen Stationenlauf, bei dem es auf ein gelungenes Zusammenspiel ankam. Den Anfang machte die Dateneingabe in das Internet, dann ging es weiter zu erlebnispädagogischen Aktionen wie Wikingerschach und Mohocwalk. Am Ende stand das Gruppenerlebnis beim Leiterübersteig. Das Ergebnis: Erfahrungen, die prägen und zusammenhalten. Die jungen Leute haben sich auch Gedanken gemacht, wie es jetzt weitergeht. Ihr Stadtplan soll mit der Stadt und dem Tourismusbüro vernetzt werden. Darum werden sich die Schüler zusammen mit ihren Betreuern selbst bemühen - und sind somit wieder auf der Suche nach einer neuen Aufgabe.
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