Schwacher Auftritt von FEB Amberg gegen Zerbst
Lange Gesichter

Dass es gegen den Branchenprimus aus Zerbst nichts zu holen geben würde, war beim Kegel-Bundesligisten FEB Amberg schon vor der Partie am Samstag jedem klar. Dennoch gab es nach dem 1:7 (3468:3617) ein wenig lange Gesichter, denn mit der Leistung konnte man in keinster Weise zufrieden sein.

Spektakuläres Kegeln gab es nur zu Beginn. Vor allem Gästeakteur Mathias Weber legte mit einer Flut von Neunern los und ließ Daniel Beier keine Chance. Dieser berappelte sich in der zweiten Hälfte ein wenig und zog sich mit 1:3 (579:640) gegen den Tagesbesten einigermaßen glimpflich aus der Affäre. Auch Jürgen Zeitler startete gegen den gut aufgelegten Torsten Reiser trotz soliden Spiels mit 0:2. In der zweiten Hälfte schien das Duell zu kippen, doch Reiser behielt dank eines gelungenen Schlussspurts die Nase mit 3:1 (626:625) vorne. Rainer Sattich kam gegen Uros Stoklas nie in die Partie. Von Beginn an diktierte der Slowene das Geschehen gegen den verkrampft agierenden Amberger und am Ende sprach das 0:4 (553:631) eine deutliche Sprache. Matthias Hüttner startete gegen Axel Schondelmaier gut. Doch die verschenkte 2:0-Satzführung brach den Rhythmus des Ambergers und baute den Gegner auf, so dass es am Ende ein 3:1 (599:567) für den Zerbster gab. Nun wurde die Partie dann endgültig zerfahren - auch wegen Unterbrechungen durch Bahndefekte. Im Gefühl des sicheren Sieges und von den widrigen Umständen wohl auch etwas abgelenkt, begannen die Gäste zu schludern. Andreas Schwaiger hätte dies gegen Thomas Schneider nutzen können, doch auch er verlor mit 1:3 (576:578). Bernd Klein war es vorbehalten, den Ehrenpunkt zu holen. Gegen Boris Benedik und den eingewechselten Christian Helmerich genügte eine durchschnittliche Leistung, um bei Satzgleichstand mit 568:543 zu punkten.
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