Schwerelose Alternative zu Liebesschlössern an Brücken und Bauwerken
Für die Ewigkeit

Ein Zeichen für die Ewigkeit setzen, ohne ein Schloss an einer Brücke oder gar an einem Denkmal anbringen zu müssen? Mit einer App für Smartphones will Christian Hubmann, der 37-jährige Gesellschafter des Unternehmens "zeigewas" mit Standorten in Amberg und Heidelberg, die Brücken entlasten und "die physikalische und digitale Welt zusammenbringen". "Der besondere Reiz daran war, ein handwerkliches Produkt wie ein Schloss und die Gravuren darauf in eine virtuelle Welt zu übertragen." Christian Hubmann setzt mit seiner App "Luvlock" auf eine digitale Alternative zum schweren Stahl. Verliebte können sich mit ihrem Partner vernetzen und egal an jedem Ort, den sie gerade besuchen ein schwereloses Liebesschloss anbringen - selbst gestaltet und mit Bildern versehen.

Kaum drei Wochen nach dem Start der App haben sich bereits hunderte Nutzer angemeldet. Tendenz schnell steigend. "Die Zielmarke zum Jahresende liegt bei 10.000", so Hubmann. "Einmal gestartet, verbreitet sich das immer schneller." Noch gibt es das Programm ausschließlich für das IPhone, eine Android-Version ist in Arbeit und soll in Kürze verfügbar sein. "Es war nicht schwer, die App im Store zu platzieren", berichtet Christian Hubmann, "wir haben zweimal nachbessern müssen und nun sind wir drin". Eine besondere Herausforderung waren die ständig steigenden Ansprüche der Smartphone-Nutzer - auch an kostenlose Programme. "Aber wir haben das Thema mit Leidenschaft angepackt." Die App ist zwar fertig, aber laut Hubmann noch weiter ausbaubar. "Eine Nachrichtenfunktion, verschlüsselte Botschaften an den oder die Liebste und eine Community stehen auf der Wunschliste." Diese Zusatzfunktionen können laut Hubmann dann wohl nicht kostenfrei zugebucht werden. "Alle unsere Server stehen in Deutschland. Sicherheit und Datenschutz sind uns extrem wichtig", begründet der 37-Jährige eventuell anfallende Kosten für den Zusatznutzen. Christian Hubmann setzt bei seinem Programm nicht nur auf Nutzer aus Deutschland, sondern das Internet, das wie die Liebe die Menschen weltweit verbindet. Frankreich und Großbritannien will er als nächstes mit den virtuellen Liebesschlössern erobern. Denn "Gründe für ein Schloss gibt es nahezu unendlich viele. Wie bei mir. Ich habe schließlich auch Schlösser am Start, ein echtes und ein virtuelles - beide zur Geburt meines Sohnes.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/liebesschloss
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