Seit 30 Jahren Forderung nach Tempo 30

Die "einst ruhige Wohnlage Jahnstraße" sei eine beliebte Abkürzung in Richtung Raigering und in den Abendstunden eine Rennstrecke, nur durch die Engstelle am Lindenbrünnerl unterbrochen.

Es gebe keinen vernünftigen Grund, in der Jahnstraße nicht eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h anzuordnen, hieß es bei der Versammlung der Freien Wähler. Eine eigene Verkehrszählung belege, dass an einem Freitag zwischen 7.20 und 8.20 Uhr gut 400 Fahrzeuge die Straße befahren haben - die Hälfte davon nicht mit einem AM-Kennzeichen. Den Blitzerwagen der kommunalen Verkehrsüberwachung könne jeder anfordern, sagte Horst Carstiuc und führte aus, dass "ziviler Ungehorsam" nicht strafbar sei: Fahrzeuge in der Jahnstraße zu parken, damit langsamer gefahren werden müsse.

Die Hoffnung sterbe zuletzt, so Eberhard Meier. Vielleicht hätten die Verantwortlichen der Stadt doch noch ein Einsehen und würden der 30 Jahren bestehenden Forderung nach Tempo 30 nachkommen. (gfr)
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