Seit Jahrzehnten an der Pfeife

Seit 35 Jahren leiten Roland Karpa (links) und Thomas Gebele (Vierter von rechts) Spiele, seit 45 Jahren ist Hans Strehl (Dritter von links) Schiedsrichter. Eingerahmt werden die verdienten Unparteiischen von OB Michael Cerny, Bezirksschiedsrichterobmann Andreas Allacher, Obmann Tobias Bauer, Kreisspielleiter Albert Kellner und Bezirksvorsitzendem Max Karl. Bild: bba

Die Gilde der Unparteiischen ist verbunden mit dem Namen Thomas Gebele. Die Amberger Gruppe ernannte den Schiedsrichter und Funktionär bei der Adventsfeier zum Ehrenmitglied. Der neue Obmann Tobias Bauer zeichnete zwölf Schiris aus, die seit zehn bis 45 Jahren auf den Fußballplätzen für die Einhaltung der Regeln sorgen.

(lz) Nach einem turbulenten Jahr sieht sich die Schiri-Gruppe Amberg gut aufgestellt, die Spitzenreferees pfeifen in den Landes- und Bezirksligen. Die Gruppe Amberg hofft, nach Jahren der sportlichen Abstinenz auch wieder einen Referee mit den höheren Weihen der Bayernliga stellen zu können.

Mit einem Gottesdienst für die verstorbenen Unparteiischen, einem gemeinsamen Essen und besinnlichen Minuten starteten die Schiedsrichter der Gruppe Amberg in den Jura-Werkstätten in ihre adventliche Feier.

Bezirksschiedsrichterobmann Andreas Allacher sprach davon, dass gerade das SR-Wesen eine spannende Zeit erlebe: Elektronischer Spielberichtsbogen über Live-Ticker bis zu Fördermaßnahmen. Untersuchungen hätten ergeben, dass der moderne Mensch von heute sieben Jahre in seinem Hobby verweile. Die Sportler, die heute ausgezeichnet würden, seien auch durch ihre Treue und ihr Durchhaltevermögen besondere Vorbilder. Die Ausübung der Schiri-Tätigkeit sei nicht immer einfach, aber der Referee dürfe sich auch immer wieder über Lob freuen, auch wenn es mitunter versteckt sei: "Nächstes Mal darfst du wieder kommen!" Ein Füllhorn des Lobes schüttete auch Bezirksvorsitzender Max Karl über die SR-Gilde aus, die einen "schwierigen, aber auch schönen und interessanten Job mache". Das war auch der Tenor der Ausführungen von Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny. Die Gruppe Amberg freute sich zudem über die Funkfahnen, die das Stadtoberhaupt spendiert hatte.

In seinem Rückblick auf ein turbulentes Jahr appellierte der neue Obmann Tobi Bauer, auch in Zukunft an einem Strang zu ziehen. Die sportliche Bilanz sei mit vier Landesliga- und sieben Bezirksligaschiedsrichtern und talentierten Kreisligareferees durchaus gut, ein Aufsteiger in die Bayernliga aus der Gruppe das nächste sportliche Ziel.

Der neue Kopf der Gruppe nahm zusammen mit den Ausschussmitgliedern, OB Michael Cerny und Max Karl die Ehrungen vor.
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