Senioren am Kirwabaum

Zum Programm der Ammersrichter gehörten auch Kirwalieder.

Zum guten Brauch gehört das Kirchweihfest im Clementine-von-Wallmenich-Haus anlässlich des Weihetags der Hauskapelle im Mai 2004. Mit Unterstützung von Kirwa-Profis feierten die Senioren auch kulinarisch.

Bereits im Vorfeld mussten alle Männer des Hauses unter Mithilfe von einigen Betreuungskräften ran, um den in weiß und blau geschmückten Kirwabaum im idyllischen Innenhof des Hauses aufzustellen. Dazu spielte Betreuerin Barbara Schreiner zünftig auf dem Schifferklavier auf. Tags darauf wurden die Senioren kulinarisch mittags mit Leberknödelsuppe und Rindfleisch, nachmittags mit frischen Kücheln zum Kaffee auf das abendliche Kirchweihfest eingestimmt. Für dessen Auftakt zelebrierte Prälat Hans Roidl einen feierlichen Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung durch die Stauber-Moiln unter der Leitung von Rita Butz.

Zünftiger Teil

"Vom Waisenhaus zum Altenheim" lautete das Thema der Predigt, in der der Geistliche auf die Geschichte des Hauses einging. Zünftig fiel nach der kirchlichen die weltliche Feier aus. Die jungen Mädchen und Burschen der Ammersrichter Kirwaleit sorgten mit dem Baumaustanzen mit musikalischer Unterstützung durch Hans Rieger für einen Höhepunkt. Zwischen den Tänzen der Kirwapaare zapfte Heimbeirats-Vorsitzender Stefan Wilhelm dann das erste Fass des süffigen Festbiers an, Heimleiterin Tatjana Richter eröffnete offiziell mit dem traditionellen Spruch "Ozapft is!" die Kirwa.

Nach einer deftigen Stärkung mit Bratwürsten sorgten die Ammersrichter Kirwaleit nochmals im Saal und Wintergarten des Wallmenich-Hauses mit ihren Tänzen für fröhliche Stimmung. Der Rieger-Hans unterhielt Bewohner und Gäste noch lange, es wurde geschunkelt und so manches Lied mitgesungen.
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